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Kreditkart

Bank Cler World Mastercard Silber / Visa Classic im Test: viel Schutz, Note 3.5

Bank Cler World Mastercard Silber / Visa Classic im Test: guter Schutz, offener Punktewert

Die Bank Cler World Mastercard Silber oder Visa Classic kostet CHF 100 pro Jahr. Du kannst zwischen Mastercard und Visa wählen, erhältst aber kein anderes Kartenprodukt: Gebühren, Bonus und Versicherungen sind auf beiden Netzwerken dieselben. Die Karte wird von Bank Cler angeboten und über die Viseca-Plattform verwaltet.

Die stärkste Seite ist der Versicherungsschutz. Reiseannullation, Reiseunterbruch, Transportmittelunfall, Such- und Rettungskosten sowie mehrere Einkaufs- und Cyberschutzbausteine sind eingeschlossen. Die Schwäche ist der Preis als reine Zahlkarte: 1.75 Prozent Fremdwährungsgebühr, 4 Prozent für Bargeld und ein surprize-Programm ohne veröffentlichten Frankenwert pro Punkt.

Darum erreicht die Karte Note 3.5. Sie ist vertretbar, wenn du den Versicherungsschutz tatsächlich brauchst oder den Rabatt auf die Jahresgebühr erhältst. Für alltägliches Bezahlen ohne diese Vorteile ist sie schwerer zu rechtfertigen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Hauptkarte kostet CHF 100 pro Jahr. Eine Zusatzkarte kostet CHF 25. Das veröffentlichte Kombiangebot kostet CHF 120. Welche Kartenkombination es umfasst, erklärt Bank Cler auf der Produktseite nicht.
  • Ein Rabatt von 25 Prozent ist möglich, wenn dein Konto- und Depotvermögen bei Bank Cler jederzeit über CHF 25’000 liegt oder du dort eine Hypothek beziehungsweise einen Baukredit hast und auf demselben Kundenstamm kein Zak-Konto geführt wird. Dann sinkt die Jahresgebühr rechnerisch auf CHF 75.
  • Im Referenzprofil mit CHF 24’000 Jahresumsatz und 15 Prozent Auslandsanteil entstehen CHF 100 Jahresgebühr und rund CHF 63 Fremdwährungskosten. Das sind rund CHF 163 belegbare Kosten im Jahr, vor einem unbekannten Punktewert. Mit dem Gebührenrabatt sind es rund CHF 138. Zum Rechner.
  • Du sammelst 1 surprize-Punkt pro CHF 1 Umsatz, erhältst 10’000 Willkommenspunkte und jährlich 1’000 Treuepunkte. Bank Cler veröffentlicht für diese Karte keinen festen Frankenwert pro Punkt. Ein ehrlicher Nettoertrag lässt sich deshalb nicht berechnen.
  • Reiseannullation ist bis CHF 10’000, Reiseunterbruch bis CHF 7’500, Transportmittelunfall bis CHF 300’000 und Such- und Rettungskosten bis CHF 60’000 versichert. Eine medizinische Reise-Assistance fehlt auf dieser Stufe.
  • Bargeld kostet weltweit 4 Prozent, mindestens CHF 10. Zahlungen in Fremdwährung und Zahlungen in Franken im Ausland kosten 1.75 Prozent. Einen Jahreszins, Bedingungen für Teilzahlung oder eine feste Zahl zinsfreier Tage veröffentlicht Bank Cler in den kontrollierten Kartendokumenten nicht.
Beantragen bei cler.chWerbelink(öffnet in neuem Tab)Bedingungen geprüft am 29. Juli 2026

Kartendaten

Jahresgebühr
CHF 100Zusatzkarte CHF 25/Jahr. Kombiangebot (zwei Hauptkarten) CHF 120/Jahr. 25% Rabatt möglich bei Konto-/Depotvermögen über CHF 25’000 oder Hypothek/Baukredit bei Bank Cler.
Vorteile
1 surprize-Punkt pro ausgegebenem CHF + 10’000 WillkommenspunkteDer Gegenwert hängt von der gewählten Prämie ab.
Fremdwährungsgebühr
1.75%
Zins
Vom Herausgeber nicht veröffentlicht
Zinsfreie Tage
Vom Herausgeber nicht veröffentlicht
Bargeldbezug
4%, mind. CHF 10Kommission für Bargeldbezüge: 4%, mind. CHF 10.
Reiseversicherung
EnthaltenReiseannullation CHF 10’000, Reiseunterbruch CHF 7’500, Transportmittelunfall CHF 300’000, Such-/Rettungskosten CHF 60’000, Gepäckverspätung CHF 500. Keine Gepäckversicherung oder medizinische Assistenz auf dieser Stufe. Versicherer Allianz (Quelle: cler.ch Zusatzleistungen-PDF, die Beträge sind identisch mit den Zahlen der Viseca-eigenen Silver-Karte, starker Beleg für dasselbe zugrunde liegende Viseca/Allianz-Produkt).
Zahlungsnetzwerk
Bank Cler World Mastercard Silber oder Visa Classic (Netzwerk wählbar)
Voraussetzungen
18 Jahre (Quelle: cler.ch World-Mastercard-Visa-PDF, "Wenn Sie 18 Jahre und älter sind"), keine feste Schwelle angegeben, individuelle Bonitätsprüfung

Was dir die Karte bei deinem Ausgabenniveau zurückgibt

Zieh am Regler und stell die Bank Cler World Mastercard Silber / Visa Classic neben die TCS Travel Mastercard Gold. Dieselbe Rechnung wie auf der Startseite: Bonuswert minus Jahresgebühr, aus den Kartendaten. Die Rückvergütung ist nicht die Note: dort wiegen auch Schutz und Kosten mit.

CHF 2’000
TCS Travel Mastercard Gold1% zurück, Jahresgebühr CHF 100CHF 0netto pro JahrBringt am meisten
Bank Cler World Mastercard Silber / Visa Classic1 surprize-Punkt pro ausgegebenem CHF + 10’000 Willkommenspunktekeine feste Zahl

Berechnet als Vorteil minus Jahresgebühr, bei monatlich vollständig beglichener Rechnung.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Bei Konto- und Depotvermögen von jederzeit mehr als CHF 25’000 oder mit einer Hypothek beziehungsweise einem Baukredit bei Bank Cler ist ein Rabatt von 25% auf die Jahresgebühr möglich.
  • Das Kombiangebot mit zwei Hauptkarten kostet CHF 120 pro Jahr; eine einzelne Hauptkarte kostet CHF 100, eine Zusatzkarte CHF 25.
  • Die Silber-/Classic-Karte sammelt 1 surprize-Punkt pro CHF 1 Kartenumsatz und bringt 10’000 Willkommenspunkte.
  • Enthalten sind unter anderem Reiseannullation bis CHF 10’000, Reiseunterbruch bis CHF 7’500, Transportmittelunfall bis CHF 300’000, Such- und Rettungskosten bis CHF 60’000 sowie Gepäckverspätung bis CHF 500.
  • Ebenfalls enthalten sind Einkaufs- und Transportversicherung bis CHF 1’000, Bestpreis-Garantie und Garantieverlängerung bis je CHF 2’000 sowie Online-Kontoschutz und Online-Rechtsschutz bis je CHF 5’000.

Nachteile

  • Die Hauptkarte kostet CHF 100 pro Jahr, sofern die Bedingungen für den möglichen Rabatt von 25% nicht erfüllt sind.
  • Fremdwährungstransaktionen kosten den Umrechnungskurs plus 1.75% Bearbeitungsgebühr; dieselben 1.75% fallen auch bei CHF-Transaktionen im Ausland an.
  • Der Bargeldbezug kostet weltweit 4%, mindestens CHF 10, am Bancomaten oder Schalter.
  • Bank Cler veröffentlicht in den kontrollierten Kartendokumenten weder einen nominalen oder effektiven Jahreszins noch Bedingungen für eine Teilzahlungsoption oder eine feste Anzahl zinsfreier Tage.
  • Der feste Frankenwert eines surprize-Punkts wird für die Bank Cler Silber-/Classic-Karte nicht veröffentlicht; der Gegenwert hängt von der gewählten Prämie ab.
  • Die acht gefundenen Nutzerstimmen betreffen Bank Cler, Viseca oder historische Zak-Kreditkarten. Keine beschreibt die heutige Bank Cler Silber-/Classic-Karte aus eigener Nutzung.

Das Urteil in einem Satz: Die Bank Cler Silber/Classic ist eine Versicherungskarte mit ordentlichem Schutz, aber keine besonders überzeugende Zahlkarte, solange der surprize-Wert offen bleibt.

Was kostet die Bank Cler Silber wirklich?

Die feste Jahresgebühr beträgt CHF 100. Eine Zusatzkarte kostet CHF 25. Bank Cler veröffentlicht zudem ein Kombiangebot für CHF 120, erklärt auf der Produktseite aber nicht, welche Kartenkombination darin enthalten ist. Aus dem Namen allein lässt sich deshalb kein bestimmtes Karten- oder Personenmodell ableiten.

Der mögliche Rabatt von 25 Prozent ist an eine klare Bankbeziehung gebunden. Das Konto- und Depotvermögen pro Kundenstamm muss jederzeit mehr als CHF 25’000 betragen. Alternativ genügt eine Hypothek oder ein Baukredit bei Bank Cler. Zusätzlich darf auf demselben Kundenstamm kein Zak-Konto geführt werden. Die veröffentlichte Bedingung beschreibt eine Rabattmöglichkeit, keine automatische Zusage für jede Person.

Im Referenzprofil rechnen wir mit CHF 2’000 Kartenumsatz pro Monat, davon 15 Prozent im Ausland. Auf CHF 3’600 Auslandsumsatz ergeben 1.75 Prozent eine Fremdwährungsgebühr von CHF 63. Zusammen mit der Jahresgebühr sind das CHF 163 pro Jahr. Mit dem rechnerisch auf CHF 75 reduzierten Jahrespreis sinkt die Summe auf CHF 138.

Diese Beträge sind noch kein echter Nettoertrag. Der Wert der surprize-Punkte fehlt, und eine Bank-Cler-spezifische Messung des tatsächlichen Wechselkursaufschlags liegt nicht vor. Der Rechner kann deshalb die belegbaren Gebühren zeigen, aber keinen erfundenen Punktegewinn davon abziehen.

Bargeld ist teuer. Jeder Bezug am Bancomaten oder Schalter kostet 4 Prozent, mindestens CHF 10. Bei CHF 100 Bargeld sind das wegen der Mindestgebühr CHF 10. Bei CHF 500 sind es CHF 20. Auch für das eigene Banknetz nennt das Preisblatt keinen tieferen Satz.

surprize: viele Punkte, aber kein fester Wert

Die Bank Cler Silber/Classic sammelt 1 surprize-Punkt pro ausgegebenem Franken. Bei Aktivierung kommen 10’000 Willkommenspunkte hinzu, danach jährlich 1’000 Treuepunkte. Das ist leicht verständlich, beantwortet aber die wichtigere Frage nicht: Wie viele Franken erhältst du bei der Einlösung?

Bank Cler nennt für dieses Kartenprodukt keinen festen Kurs. Der Gegenwert hängt von der gewählten Prämie ab. Deshalb rechnen wir weder einen Cashback-Satz noch einen Jahresgewinn aus den Punkten. Die Teilnote «Bonuswert» bleibt bei 2.5, der Basis für ein Bonusprogramm ohne belastbaren Umrechnungskurs.

Auch für die im Netz genannte Einlösung von 9’000 Punkten gegen CHF 20 haben wir in den kontrollierten Cler-Silver-Quellen keinen Beleg gefunden. Wir übertragen diesen Wert deshalb nicht auf die Karte.

Prüfe vor dem Antrag konkrete Prämien, die du tatsächlich nutzen würdest. Teile deren gewöhnlichen Frankenpreis durch die verlangten Punkte. Erst dann siehst du deinen persönlichen Wert. Die Anzahl Punkte allein sagt nichts darüber, ob die Karte ihre Jahresgebühr verdient.

Der Versicherungsschutz ist die eigentliche Stärke

Allianz versichert die Reiseannullation bis CHF 10’000 und den Reiseunterbruch bis CHF 7’500 pro Ereignis. Ein Transportmittelunfall ist bis CHF 300’000 pro Person gedeckt. Für Such- und Rettungskosten gelten bis CHF 60’000, für eine Gepäckverspätung bis CHF 500.

Für die meisten Reise- und Einkaufsleistungen müssen mindestens 60 Prozent der Reisekosten oder des Kaufpreises mit der Karte bezahlt worden sein. Such- und Rettungskosten, Online-Kontoschutz, Online-Rechtsschutz und die telefonische 24-Stunden-Assistance sind laut gelesenen Bedingungen von dieser Zahlungsquote ausgenommen. Die 24-Stunden-Assistance ist jedoch nur ein Organisationsservice, keine Versicherungsleistung. Kosten für die organisierte Hilfe trägst du selbst.

Beim Einkauf kommen eine Einkaufs- und Transportversicherung bis CHF 1’000, eine Bestpreis-Garantie bis CHF 2’000 und eine Garantieverlängerung um 12 Monate bis CHF 2’000 hinzu. Online-Kontoschutz und Online-Rechtsschutz reichen bis je CHF 5’000.

Die Lücke liegt bei den medizinischen Reisekosten. Eine medizinische Reise-Assistance ist auf der Silber-/Classic-Stufe nicht enthalten. Gepäckverlust, Mietwagen-Selbstbehalt und Ticketversicherung fehlen ebenfalls. Bank Cler Gold ergänzt mehrere dieser Bausteine, kostet aber CHF 200 pro Jahr. Silber ist deshalb kein vollständiges Ferienpaket, sondern ein Schutzpaket mit klaren Lücken.

Die vier belegten Schutztypen, der echte Einkaufsschutz und der Rechtsschutz beziehungsweise die Garantieverlängerung ergeben die Teilnote 4.6 für Schutz. Das ist der Hauptgrund, weshalb die Gesamtnote trotz der Gebühren bei 3.5 liegt.

Bank Cler Kreditkarte Erfahrungen: acht Stimmen, keine heutige Silver-Erfahrung

Die Suche fand acht qualifizierte Stimmen. Ihre Grenze ist wichtiger als ihre Anzahl: Sie betreffen Bank Cler als Bank, Viseca als Kartenplattform oder das frühere Zak-Kreditkartenmodell. Keine Person beschreibt die heutige Bank Cler World Mastercard Silber oder Visa Classic aus eigener Nutzung.

Eine Bank-Cler-Kundin oder ein Bank-Cler-Kunde nennt eine eigene Kreditkarte ausdrücklich bei einer anderen Bank und vergleicht dabei die Limiten:

"I use CLER for personal and business accounts, as far as I know there is no limit for e-banking but there are limits in the use of the debit and credit cards. My credit card is from UBS because they give me a higher limit of 20k monthly vs about 5k in CLER."

@Swiss-princess bei Reddit r/Switzerland, Thread «Strange Experience With My Bank», 20. Dezember 2022.

Die Stimme belegt keine aktuelle Cler-Silver-Limite. Sie zeigt nur, wie eine Person mit Bank-Cler-Beziehung die damalige Kreditkartenlimite wahrgenommen hat.

Zwei weitere Stimmen stammen aus einer Diskussion über das frühere Zak-Kreditkartenmodell. @Stefan_ch beschreibt eine eigene Erhöhung der Limite:

"Also die Kreditkarte lässt sich problemlos durch ein Telefonat von 1k auf 3k erhöhen, (zumindest war es bei mir so)"

@Stefan_ch bei Finanzrudel, Thread «Zak reine Marketingkampagne um reguläre Bank Cler Produkte zu pushen», 18. Mai 2020.

Das ist eine historische Zak-Erfahrung, keine aktuelle Zusage zur Limite der Silber-/Classic-Karte.

@Pinguin ordnet dieselbe damalige Limite in die Kartenstufen ein:

"Die Limite war damals max. CHF 3’000.- [...] Höhere Limiten waren nur mit Silber/Goldkarte möglich."

@Pinguin bei Finanzrudel, im selben Thread, 7. Januar 2021.

Auch dieses Zitat beschreibt den historischen Übergang von Zak zu den ordentlichen Cler-Karten, nicht die heutigen Antragsbedingungen.

Eine vierte Stimme beschreibt, wie die Umsätze des damaligen Zak-/Viseca-Kartenmodells in der App erschienen und vom Konto eingezogen wurden:

"In der App werden die Umsätze angezeigt und ende Monat automatisch vom Zak Konto eingezogen per Lastschrift."

@bandito007 bei Vielfliegertreff, Thread «Zak Bank Cler, kostenlose CHF App», 26. Mai 2018.

Die technische Arbeitsteilung mit Viseca ist weiterhin relevant. Der genannte Einzug vom Zak-Konto gehört jedoch zum pensionierten Produkt.

Das ehrliche Ergebnis ist kein heutiger Erfahrungstest. Die Stimmen helfen, Bank Cler, Zak und Viseca auseinanderzuhalten. Sie belegen weder die heutige Servicequalität noch die aktuelle Limite der Silver-Karte. Darum verschieben sie die Teilnote «Stimmen im Netz» nicht. Diese Teilnote von 3.0 entsteht aus dem gemessenen Trustpilot-Wert für cler.ch und dem App-Store-Wert der App «one».

Silber oder Gold: welche Stufe passt?

Silber/Classic kostet CHF 100 pro Jahr, Gold CHF 200. Silber sammelt 1 surprize-Punkt pro Franken, bringt 10’000 Willkommenspunkte und jährlich 1’000 Treuepunkte. Gold erhöht den Satz auf 1.5 Punkte, die Willkommenspunkte auf 20’000 und die jährlichen Treuepunkte auf 2’000. Solange für die Punkte kein fester Frankenwert vorliegt, beweist die höhere Punktzahl allein aber keinen besseren Gegenwert.

Der klare Unterschied liegt im Versicherungsschutz. Gold ergänzt unter anderem medizinische Reise-Assistance bis CHF 250’000, Mietwagen-Selbstbehaltschutz bis CHF 10’000 und Gepäckversicherung bis CHF 5’000. Wenn du genau diese Risiken absichern willst, ist Gold die passendere Stufe. Wenn du Annullation, Unterbruch, Unfall und Einkaufsschutz brauchst, aber keine medizinische Reise-Assistance, ist Silber die günstigere Wahl.

Hol dir die Karte nicht, wenn du ...

  • ... eine günstige reine Zahlkarte suchst. CHF 100 Jahresgebühr und 1.75 Prozent Fremdwährungsgebühr sind ohne genutzten Versicherungsschutz schwer zu rechtfertigen.
  • ... einen festen Cashback erwartest. Bank Cler veröffentlicht keinen Frankenwert pro surprize-Punkt.
  • ... medizinische Reise-Assistance oder Mietwagen-Selbstbehaltschutz brauchst. Beides fehlt auf der Silber-/Classic-Stufe.
  • ... regelmässig Bargeld beziehst. 4 Prozent, mindestens CHF 10, machen auch kleine Bezüge teuer.
  • ... den Preis einer Teilzahlung vor dem Antrag kennen musst. Bank Cler veröffentlicht in den kontrollierten Kartendokumenten weder einen Jahreszins noch Bedingungen für die Teilzahlungsoption.

Hol dir die Karte, wenn du ...

  • ... den Rabatt auf die Jahresgebühr erhältst. Mit mehr als CHF 25’000 Konto- und Depotvermögen oder einer Hypothek beziehungsweise einem Baukredit bei Bank Cler kann die Gebühr um 25 Prozent sinken, sofern auf demselben Kundenstamm kein Zak-Konto geführt wird.
  • ... Reiseannullation und Reiseunterbruch mit der Karte absichern willst. Die Grenzen liegen bei CHF 10’000 und CHF 7’500.
  • ... Einkaufsschutz und Garantieverlängerung wirklich nutzt. Die Deckungen bis CHF 1’000 beziehungsweise CHF 2’000 sind im Paket enthalten.
  • ... das Kombiangebot zu deinem Karten-Setup passt. Bank Cler nennt dafür CHF 120, veröffentlicht aber nicht, welche Kartenkombination es umfasst.
  • ... hauptsächlich in Franken in der Schweiz zahlst und Bargeld meidest. Dann treffen dich die auffälligsten Nutzungsgebühren seltener.

Bank Cler Silber / Visa Classic beantragen

Die Karte wird direkt bei Bank Cler beantragt. Du wählst World Mastercard Silber oder Visa Classic; die Wahl betrifft das Netzwerk, nicht die Gebühren oder Versicherungsstufe.

Das Mindestalter beträgt 18 Jahre. Eine feste Mindesteinkommensgrenze veröffentlicht Bank Cler nicht. Aus den veröffentlichten Angaben lässt sich deshalb keine Zusage oder feste Limite ableiten.

Prüfe vor dem Antrag drei Punkte: ob du den 25-Prozent-Rabatt tatsächlich erhältst, welche surprize-Prämie du nutzen würdest und ob die fehlende medizinische Reise-Assistance für deine Ferien ein Problem ist. Genau diese drei Fragen entscheiden stärker über den Wert als die Wahl zwischen Mastercard und Visa.

Roberts Urteil

Mein Urteil: Die Bank Cler Silber/Classic ist ein Versicherungspaket mit Kreditkartenfunktion. Der Schutz ist für CHF 100 im Jahr substanziell: Annullation bis CHF 10’000, Unterbruch bis CHF 7’500, Such- und Rettungskosten bis CHF 60’000 sowie Einkaufsschutz und Cyberschutz. Mit dem möglichen Rabatt auf CHF 75 wird das Paket nachvollziehbarer.

Als reine Zahlkarte überzeugt sie mich nicht. Die belegbaren Kosten im Referenzprofil liegen bei rund CHF 163 im Jahr, bevor ein unbekannter Punktewert gegengerechnet wird. Bargeld kostet mindestens CHF 10 pro Bezug. Gleichzeitig nennt Bank Cler weder einen festen Frankenwert der surprize-Punkte noch einen Jahreszins oder Bedingungen für Teilzahlung.

Die Note 3.5 passt deshalb. Nimm die Karte, wenn du den Schutz konkret brauchst, deine Rechnungen vollständig bezahlst und möglichst den Rabatt auf die Jahresgebühr erhältst. Suchst du eine günstige Alltagskarte oder einen klar berechenbaren Bonus, ist sie nicht die stärkste Wahl.

Häufige Fragen

Was kostet die Bank Cler Silber / Visa Classic? Die Hauptkarte kostet CHF 100 pro Jahr, die Zusatzkarte CHF 25. Das Kombiangebot kostet CHF 120; welche Kartenkombination es umfasst, veröffentlicht Bank Cler nicht.

Wann gibt es 25 Prozent Rabatt? Wenn das Konto- und Depotvermögen pro Kundenstamm jederzeit mehr als CHF 25’000 beträgt oder eine Hypothek beziehungsweise ein Baukredit bei Bank Cler besteht und auf demselben Kundenstamm kein Zak-Konto geführt wird. Die Gebühr sinkt rechnerisch von CHF 100 auf CHF 75.

Was kostet die Karte im Ausland? Fremdwährungstransaktionen kosten den Umrechnungskurs plus 1.75 Prozent Bearbeitungsgebühr. Auch Zahlungen in Franken im Ausland kosten 1.75 Prozent.

Wie viel ist ein surprize-Punkt wert? Bank Cler veröffentlicht für die Silber-/Classic-Karte keinen festen Frankenwert. Der Gegenwert hängt von der gewählten Prämie ab.

Welche Versicherungen sind enthalten? Unter anderem Reiseannullation bis CHF 10’000, Reiseunterbruch bis CHF 7’500, Transportmittelunfall bis CHF 300’000, Such- und Rettungskosten bis CHF 60’000, Gepäckverspätung bis CHF 500 sowie Einkaufs- und Cyberschutz. Eine medizinische Reise-Assistance fehlt.

Was kostet ein Bargeldbezug? Weltweit 4 Prozent, mindestens CHF 10, am Bancomaten oder Schalter.

Wie hoch ist der Jahreszins? Bank Cler veröffentlicht in den kontrollierten Kartendokumenten weder einen nominalen noch einen effektiven Jahreszins. Auch Bedingungen für Teilzahlung und eine feste Zahl zinsfreier Tage fehlen.

Welche Erfahrungen gibt es mit der Bank Cler Silber? Die acht gefundenen Stimmen betreffen Bank Cler, Viseca oder historische Zak-Karten. Keine beschreibt die heutige Silber-/Classic-Karte aus eigener Nutzung.

Die App des Herausgebers in Zahlen

84’674 Bewertungen auf App Store, gelesen am 9. Oktober 2026.

4.71 von 5
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Was die Versicherung wirklich deckt

In der Karte enthalten · Allianz (AWP P&C S.A., Zweigniederlassung Wallisellen)

  • Zahlungsbedingung, damit der Schutz giltDie Reisekosten bzw. der Kaufpreis müssen mindestens zu 60 Prozent mit der Karte bezahlt worden sein (gilt je nach Versicherungsdeckung; für Such- und Rettungskosten, Online-Kontoschutz, Online-Rechtsschutz und 24h-Assistance ist keine Kartenzahlungsquote vorausgesetzt).
  • Annullierung der Reise (Storno)CHF 10’000 pro EreignisBedingungen, Seite 1
  • Heilungskosten und RücktransportNicht enthalten
  • Dauer der Reisemax. 90 Tage pro Reise (Reiseannullation, Reiseunterbruch, Gepäck- und Medizinische Reise-Assistance-Deckungen); unlimitiert bei Transportmittelunfall, Such- und Rettungskosten sowie Mietwagen-Selbstbehaltversicherung
  • Selbstbehalt beim MietwagenNicht enthalten
  • Unfall: InvaliditätCHF 300’000 pro Ereignis und PersonBedingungen, Seite 1
  • Wenn du schon eine andere Versicherung hastBei Mehrfachversicherung erbringt der Versicherer seine Leistungen subsidiär; hat der Versicherer trotzdem Leistungen erbracht, gelten diese als Vorschuss und die versicherte Person tritt ihre Ansprüche gegenüber Dritten an den Versicherer ab.

Der Einkaufsschutz

Alle Beträge, Auflagen und Ausnahmen für jede Karte

Beschwerden und Aufsicht

Bank Cler

Fälle beim Bankenombudsman

Ein einzelner Fall bedeutet nicht, dass der betroffene Kartenherausgeber sich etwas hat zuschulden kommen lassen. Der Schweizerische Bankenombudsman veröffentlicht ausschliesslich Zahlen für die ganze Branche, nie für einzelne Anbieter.

  • 2024136 Fälle in der Branche
  • 2025120 Fälle in der Branche

Zahlen gelten für die ganze Branche, nicht für Bank Cler allein. Quellen: Jahresbericht 2024 und Jahresbericht 2025 des Bankenombudsman

Bei der Aufsicht

Steht auf der Mitgliederliste der Schweizerischen Bankiervereinigung und ist damit vom Mandat des Schweizerischen Bankenombudsman erfasst. Beleg, gelesen 13. Juli 2026

Das ganze Bild mit Methode und Quellen

Bedingungshistorie

Noch keine dokumentierten Bedingungsänderungen. Die Dokumente der Karte werden monatlich geprüft.

Alle Bedingungsänderungen für Bank Cler World Mastercard Silber / Visa Classic

Bedingungen geprüft am 29. Juli 2026Nächste Prüfung: November 2026

Das Datum wird gesetzt, wenn die Bedingungen zuletzt direkt beim Herausgeber gelesen wurden.

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