BKB Visa Platinum im Test: CHF 550 Jahresgebühr, mit CHF 25’000 Vermögen dauerhaft nur CHF 412.50, 2 gratis Priority-Pass-Mitgliedschaften ohne Einzelbesuchsgebühr, Note 2.8
BKB Visa Platinum im Test: das grosszügigste BKB-Kartenpaket erhält die schwächste Note der eigenen Reihe
Die Visa Platinum ist die oberste von drei Kreditkartenstufen der Basler Kantonalbank (BKB) und die einzige Stufe, die es nur als Visa gibt, nicht wahlweise auch als Mastercard wie bei Silber und Gold. Die Jahresgebühr für die Hauptkarte liegt bei 550 Franken, mehr als das Doppelte der Gold-Stufe. Neukundinnen und Neukunden mit einer Karte in Franken bekommen im ersten Jahr 25 Prozent Rabatt, macht 412.50 Franken, und dieser Rabatt läuft unbefristet weiter, solange ab dem zweiten Jahr mindestens 25’000 Franken Vermögen bei der BKB liegen, dieselbe Vermögenslogik, die schon Silber und Gold tragen. Ohne dieses Vermögen und ohne CHF-Karte bleibt es dauerhaft beim vollen Preis. Im Gegenzug bündelt die Platinum das grosszügigste Paket der ganzen Reihe: einen auf 2.5 Prozent gesenkten Bargeldbezug am Bancomaten, zwei gratis Priority-Pass-Mitgliedschaften ohne Gebühr pro Lounge-Besuch, einen Concierge-Service, die Flugentschädigung AirRefund und die grosszügigste Reiseversicherung, die die BKB überhaupt führt. Die Note fällt trotzdem am tiefsten aus von den drei Stufen, aus einem einzigen, mechanischen Grund: Die Kostenformel dieser Seite rechnet immer mit den vollen 550 Franken, nicht mit dem Vermögenspreis, und eine so hohe Zahl zieht die Kostennote weiter nach unten, als jede zusätzliche Leistung sie anheben kann.
Gelesen für diesen Test: die Produktseite der BKB Visa Platinum, wie bei Silber und Gold ohne eigene Preisliste-PDF, dazu die Versicherungsleistungstabelle von Viseca unter viseca.ch/platinum, auf die die BKB-Seite selbst verweist, und dieselben drei Reddit-Stimmen, die schon die beiden günstigeren Stufen tragen: Eine gezielte Zusatzsuche nach Platinum-spezifischen Stimmen blieb ausdrücklich ergebnislos (Begründung weiter unten). Kurz: eine teure Karte mit einem im BKB-Sortiment einmaligen Leistungspaket, deren tiefe mechanische Note vor allem die hohe eigenständige Jahresgebühr abbildet, nicht die Qualität der Leistungen selbst. Note 2.8.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Jahresgebühr beträgt CHF 550 im Jahr für die Hauptkarte (nur als Visa, nur in CHF, EUR oder USD zum gleichen Nominalbetrag), im ersten Jahr für Neukundinnen und Neukunden mit einer CHF-Karte auf CHF 412.50 reduziert (25 Prozent Rabatt). Dieser tiefere Preis bleibt ab dem zweiten Jahr nur bestehen, wenn mindestens CHF 25’000 Vermögen bei der BKB liegt, sonst springt die Gebühr auf den vollen Betrag zurück. Bei der Referenzrechnung dieser Seite (CHF 2’000 Kartenumsatz pro Monat, davon 15 Prozent im Ausland) liegt die Karte netto bei rund CHF 613 im Jahr ohne den Vermögensrabatt und bei CHF 475.50 mit dem dauerhaften Vermögensrabatt: Jahresgebühr plus rund CHF 63 Fremdwährungskosten, surprize-Punkte und der separate Umsatzbonus dabei nicht eingerechnet. Zum Rechner weiter unten.
- Der Bargeldbezug am Bancomaten kostet nur 2.5 Prozent, in der Schweiz mindestens CHF 5, im Ausland mindestens CHF 10, deutlich günstiger als die pauschalen 4 Prozent von Silber und Gold. Am Bankschalter weltweit bleibt es dagegen bei 4 Prozent, mindestens CHF 10: Der Vorzugssatz gilt nur an einem der beiden möglichen Bezugswege.
- Pro Franken Einkauf schreibt das Bonusprogramm surprize auf dieser Stufe 2 Punkte gut, das schnellste Sammeltempo der BKB-Reihe, dazu 30’000 Willkommenspunkte und bis zu 3’000 zusätzliche Treue-/Engagement-Punkte im Jahr. Einen Frankenkurs pro Punkt nennt die BKB weiterhin nirgends, deshalb bleibt jede Cashback-Prozentangabe Spekulation.
- Zusätzlich zu surprize gibt es einen reinen Umsatzbonus, ausschliesslich für CHF-Karten: Ab CHF 40’000 Jahresumsatz mit der Karte nur noch die halbe Jahresgebühr, ab CHF 80’000 die Karte gratis.
- Automatisch inbegriffen ist die grosszügigste Reiseversicherung im BKB-Sortiment: Heilungskosten im Ausland bis CHF 500’000 mit unbegrenzter Rückreise und Rückführung, ein Unfall (Invalidität oder Todesfall) bis CHF 1’000’000, dazu eine Mietwagen-Vollkaskoversicherung bis CHF 150’000, eine Leistung, die es bei Silber und Gold in keiner Form gibt.
- Zwei kostenlose Priority-Pass-Mitgliedschaften mit unbegrenztem Lounge-Zutritt, ein Concierge-Service, AirRefund bei Flugverspätung oder -annullation sowie bis zu vier kostenlose Zusatzkarten runden das Paket ab.
Kartendaten
- Jahresgebühr
- CHF 550CHF 550/Jahr (auch als EUR- oder USD-Karte), 25% Rabatt im ersten Jahr nur für CHF-Karten, laufend bei mindestens CHF 25’000 Vermögen bei der BKB. Bis zu 4 Zusatzkarten inbegriffen.
- Punkte
- surprize-Punkte: 1 CHF Umsatz = 2 surprize Punkte, 30’000 Willkommenspunkte bei Aktivierung, bis zu 3’000 Treue-/Engagement-Punkte pro JahrKeine Obergrenze angegeben, punktebasiert
- Fremdwährungsgebühr
- 1.75%Offiziell. Unabhängig gemessener Kursaufschlag: rund 1.9% (moneyland.ch)
- Zins
- Vom Herausgeber nicht veröffentlicht
- Zinsfreie Tage
- Vom Herausgeber nicht veröffentlicht
- Bargeldbezug
- 2.5% an Bancomaten weltweit (Schweiz mind. CHF 5/EUR 3.50/USD 3.50, Ausland mind. CHF 10/EUR 7/USD 7); 4% am Schalter weltweit, mind. CHF 10/EUR 7/USD 7Deutlich günstigere Struktur als Silber/Gold, die pauschal 4% überall verlangen: Platinum-Karteninhaber zahlen am Bancomat nur 2.5%, mit tieferen Mindestbeträgen in der Schweiz als im Ausland. Kommission Glücksspiele und Geldtransfer-/Quasi-Cash-Gebühr weiterhin 4%, max./mind. CHF/EUR/USD 10. Quelle: bkb.ch Produktseite Visa Platinum, Abschnitt 'Preise und Konditionen'.
- Reiseversicherung
- EnthaltenHöchste Versicherungsstufe im Kartensortiment von BKB. Die Produktseite selbst nennt keine Beträge und verweist auf viseca.ch/platinum; von dort bestätigt: Annullierung der Reise bis CHF 40’000, verspätetes Gepäck bis CHF 2’000, Heilungskosten im Ausland bis CHF 500’000 (Rückreise und Rückführung unbegrenzt), Unfall (Invalidität/Todesfall) bis CHF 1’000’000, medizinischer Nottransport (Such- und Rettungskosten) bis CHF 60’000, Selbstbehalt beim Mietwagen bis CHF 10’000, Mietwagen-Vollkaskoversicherung bis CHF 150’000, Ticketversicherung bis CHF 2’000, Einkaufsschutz bis CHF 5’000, Bestpreis-Garantie bis CHF 4’000, verlängerte Garantie bis CHF 7’000 (36 Monate), Rechtsschutz bis CHF 20’000.
- Zahlungsnetzwerk
- Visa Platinum
- Voraussetzungen
- 18 Jahre ('Personen ab 18 Jahren mit exklusiven Ansprüchen', BKB-Produktseite), nicht angegeben
Was dir die Karte bei deinem Ausgabenniveau zurückgibt
Zieh am Regler und stell die BKB Visa Platinum neben die TCS Travel Mastercard Gold. Dieselbe Rechnung wie auf der Startseite: Bonuswert minus Jahresgebühr, aus den Kartendaten. Die Rückvergütung ist nicht die Note: dort wiegen auch Schutz und Kosten mit.
Berechnet als Vorteil minus Jahresgebühr, bei monatlich vollständig beglichener Rechnung.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Der Bargeldbezug am Bancomat kostet auf der Platinum-Stufe nur 2.5% (Schweiz mindestens CHF 5, Ausland mindestens CHF 10), deutlich günstiger als die pauschalen 4% von Silber und Gold.
- Bis zu 4 Zusatzkarten sind kostenlos inbegriffen, ebenso die Ersatzkarte bei Verlust oder Diebstahl.
- Priority Pass ist auf dieser Stufe unbegrenzt und gratis: zwei kostenlose Mitgliedschaften mit unbegrenzter Anzahl Lounge-Eintritten, dazu direkter Zugang mit der physischen Karte an der Lounge selbst.
- Ein Concierge-Service (Platinum Service Line) organisiert zum Beispiel Tickets, Reservationen oder Blumen, dazu AirRefund als Entschädigung bei Flugverspätung oder -annullation.
- Das Bonusprogramm surprize gibt auf dieser Stufe 2 Punkte pro CHF Umsatz, dazu 30’000 Willkommenspunkte: das schnellste Sammeltempo im BKB-Kartensortiment.
- Ein Umsatzbonus zusätzlich zu surprize: Ab CHF 40’000 Jahresumsatz mit der Karte nur noch die halbe Jahresgebühr, ab CHF 80’000 die Karte gratis (gilt für CHF-Karten).
- Die Reiseversicherung ist die höchste Stufe im BKB-Sortiment: Heilungskosten im Ausland bis CHF 500’000 mit unbegrenzter Rückreise und Rückführung, Unfall (Invalidität/Todesfall) bis CHF 1’000’000, Mietwagen-Vollkaskoversicherung bis CHF 150’000 und Rechtsschutz bis CHF 20’000 (Beträge gemäss viseca.ch, da die BKB-Produktseite selbst keine Beträge nennt).
Nachteile
- Der Vorzugssatz von 2.5% gilt nur am Bancomat: Am Schalter verlangt auch die Platinum-Karte 4%, mindestens CHF 10, genau wie Silber und Gold; ebenso bleibt der Satz für Glücksspieltransaktionen und Geldtransfers/Quasi-Cash bei 4%.
- Die Jahresgebühr von CHF 550 ist die höchste im BKB-Kartensortiment; der Rabatt von 25% im ersten Jahr gilt laut Produktseite nur für CHF-Karten, für die EUR- oder USD-Variante ist er nicht dokumentiert.
- Der Umsatzbonus (halbe Jahresgebühr ab CHF 40’000, gratis ab CHF 80’000 Jahresumsatz) gilt nur für Karteninhaber mit CHF-Karte; für die EUR- oder USD-Variante ist auf der Produktseite kein entsprechender Vorteil dokumentiert.
- Rechtlich ist Viseca Card Services SA der Kartenherausgeber, nicht die BKB direkt: Versicherungs-, Reklamations- und Sperrentscheide liegen bei Viseca, nicht bei der eigenen Bank.
- Ein Jahreszins oder effektiver Jahreszins für die Karte ist nicht veröffentlicht, ebenso wenig zinsfreie Tage oder eine Teilzahlungsoption.
- Eine unabhängige Messung (Moneyland Swiss Credit Card Cost Study 2025, Stichprobe an 13 Tagen im April und Mai 2025) fand für die Prozessorkategorie «Viseca/Mastercard» einen tatsächlichen Wechselkursaufschlag von rund 1.9%; die Studie weist die Zahl nicht bankspezifisch aus, BKB-Karten werden aber ebenfalls von Viseca herausgegeben und dürften darunterfallen.
- Eine unabhängige Stimme im Forum erklärt, dass die App «one» nur die Viseca-ausgegebene Kreditkarte verwaltet, nicht das Bankkonto oder die Bankbeziehung: Diese läuft weiterhin über BKBs eigenes E-Banking, nicht über eine Drittanbieter-App.
- Eine aktive BKB-Karteninhaberin bezeichnet die eigene BKB-Banking-App als «pretty useless» für die Ausgabenanalyse; die separate Kartenapp «VisecaOne» helfe zwar ein bisschen, liefere aber ebenfalls keine detaillierte Aufschlüsselung.
- Eine Stimme im Forum bestätigt, dass die App «Viseca/One» die Kartenprozessierung für die gesamte BKB-Kartenpalette übernimmt, und berichtet von anderen Nutzerinnen und Nutzern, die trotz ausreichendem Kontostand an der Kasse abgelehnte Karten erlebt hätten, teils mit Mahngebühren als Folge einer verpassten Zahlung.
In einem Satz: das grosszügigste Paket der BKB-Reihe, mechanisch von der eigenen Jahresgebühr heruntergezogen, real aber genau die richtige Karte für Vielreisende mit BKB-Vermögen.
Stimmen aus dem Forum: eine ausdrückliche Nullernte für die Platinum-Stufe
Für die Silber-Karte reichten drei bankweite Reddit-Stimmen, für die Gold-Stufe kollidierte die Suche mit einem gleichnamigen Gegenstand aus dem Videospiel Dota 2. Bei der Platinum-Stufe fällt das Ergebnis noch eindeutiger aus: Eine gezielte Suche nach «bkb platinum», «bkb visa platinum», «bkb platinum viseca» und «bkb priority pass» ergab, über die bereits erschöpfende Einzelsuche zur Silber-Karte hinaus, keine einzige Stimme, die den Umsatzbonus, die Priority-Pass-Stufe oder den Concierge-Service dieser Karte beim Namen nennt. Das ist eine dokumentierte Nullernte, kein offenes Rechercheloch. Alles zur rechtlichen Rolle von Viseca und zur App «one» steht bereits ausführlich, mit Erstquellen belegt, im Test der Silber-Karte; diese Mechanik gilt unverändert für die Platinum-Stufe und wird hier nicht wiederholt.
Weil «one» für alle drei BKB-Kartenstufen identisch funktioniert, gelten dieselben drei Stimmen auch hier:
"That's usually not how it works. You can't work with third party apps. Your friend at bkb or blkb doesn't manage his bank accounts with one app. He just manages his viseca issued credit card. Neither more nor less"
@R3stl3SSW4rr1or bei Reddit r/Switzerland, Thread «One as finance manager for ZKB», 31. August 2024.
Auf Deutsch: Egal ob Silber, Gold oder Platinum, die App «one» verwaltet für eine BKB-Kundschaft laut dieser Stimme ausschliesslich das Viseca-Kreditkartenmandat. Das eigentliche Bankkonto bleibt Sache von BKBs eigenem E-Banking, nicht einer Drittanbieter-App, ein Punkt, der auch für die Platinum-Karteninhaberin gilt, die ihr Vermögen für den dauerhaften Rabatt ohnehin über dasselbe E-Banking im Blick behalten muss.
"I’m with BKB and the app is pretty useless IMO. Although it’s connected VisecaOne which does actually help a bit, but still doesn’t give a detailed break down. At this point in time I think I’m going to just build my own spreadsheet. At least it’s free and I know what I am doing then"
@stinky_girbil_bum bei Reddit r/SwissPersonalFinance, Thread «Apps/software for analyzing my expenditures», 28. Mai 2024.
Auf Deutsch: BKBs eigene Banking-App findet diese Stimme «pretty useless» für die Ausgabenanalyse, die separate Kartenapp «VisecaOne» helfe zwar ein Stück weit, liefere aber ebenfalls keine detaillierte Aufschlüsselung, unabhängig von der gewählten Kartenstufe.
"I had forgotten what happened at Aldi and later almost in midnight I remembered I had to make an online payment for a discount that was about to expire at midnight... but the same thing happened: card declined, again with “insufficient funds.” I missed the deadline, and had to make the payment at full price, which was a bit frustrating.
I found out that Viseca/One app manages card processing for BKB, and I saw others here on Reddit saying they had groceries blocked at checkout or even had to leave without buying because their cards didn’t work despite having enough money. Some even said they were hit with penalties for missed payments due to these issues."
@createacreates bei Reddit r/basel, Thread «Am I overreacting? Is this normal with BKB cards in Switzerland? Card declined with money in the account! Frustrated and embarrassed.», 25. Mai 2025.
Auf Deutsch: Der eigene, abgelehnte Zahlungsversuch dieser Stimme betraf zwar ausdrücklich eine BKB-Debitkarte, bestätigt aber, zusammen mit Berichten anderer Nutzerinnen und Nutzer über blockierte Einkäufe und Mahngebühren, dieselbe Grundmechanik: «Viseca/One» prozessiert die gesamte BKB-Kartenpalette, unabhängig von der Kartenstufe.
surprize und der Umsatzbonus: das schnellste Sammeltempo der Reihe, aber weiterhin ohne CHF-Kurs
Pro Franken Einkauf schreibt surprize auf der Platinum-Stufe 2 Punkte gut, doppelt so viel wie bei Silber und mehr als das Anderthalbfache von Gold, dazu einmalig 30’000 Willkommenspunkte und bis zu 3’000 zusätzliche Treue-/Engagement-Punkte im Jahr. Eine Obergrenze nennt die Produktseite nicht. Am Grundproblem ändert das nichts: Weder hier noch bei Silber oder Gold veröffentlicht die BKB einen Frankenwert pro Punkt, weshalb die Bonuswert-Teilnote unverändert auf der Basis von 2.5 verharrt, egal ob 1, 1.5 oder 2 Punkte pro Franken fliessen. Auch das Forum hilft nicht weiter: Keine der drei gelesenen BKB-Stimmen erwähnt surprize überhaupt.
Neu gegenüber Silber und Gold ist ein zweites, komplett separates Bonusprogramm: ein reiner Umsatzbonus auf die Jahresgebühr selbst. Ab CHF 40’000 Jahresumsatz mit der Karte sinkt die Jahresgebühr auf die Hälfte, ab CHF 80’000 entfällt sie ganz. Umgerechnet sind das rund CHF 3’300 beziehungsweise CHF 6’700 Kartenumsatz im Monat, deutlich mehr als das Normalprofil dieser Seite (CHF 2’000 im Monat), an dem die Bonuswert-Formel rechnet. Wer allerdings nach dem Vielnutzer-Profil dieser Seite lebt, CHF 6’000 Kartenumsatz im Monat, also CHF 72’000 im Jahr, erreicht damit bereits die 40’000-Schwelle für die halbe Jahresgebühr, wenn auch nicht die 80’000-Schwelle für die gebührenfreie Karte. Der Umsatzbonus verändert die Bonuswert-Note dieser Seite trotzdem nicht: Er ist eine reale Ersparnis für sehr hohe Kartenumsätze, aber ausserhalb des Normalprofils, an dem die Formel misst, und ausschliesslich für Karteninhaberinnen und Karteninhaber mit einer Karte in Franken. Wer die Karte in Euro oder Dollar führt, bekommt laut Produktseite weder den 25-Prozent-Rabatt noch den Umsatzbonus, nur denselben Nominalbetrag von 550 in der jeweiligen Fremdwährung und dieselben surprize-Punkte.
2.5 Prozent am Bancomaten, aber 4 Prozent am Schalter
Die Platinum ist die einzige BKB-Kartenstufe mit einem Vorzugssatz beim Bargeldbezug, doch der Satz gilt nicht auf jedem Weg gleich: Am Bancomaten, egal ob in der Schweiz (mindestens CHF 5, EUR 3.50 oder USD 3.50) oder im Ausland (mindestens CHF 10, EUR 7 oder USD 7), kostet ein Bezug nur 2.5 Prozent statt der pauschalen 4 Prozent, die Silber und Gold auf jedem Weg verlangen. Am Bankschalter weltweit bleibt es dagegen, wie bei den beiden günstigeren Stufen, bei 4 Prozent, mindestens CHF 10, EUR oder USD 7. Wer die Platinum also am Automaten für Bargeld nutzt, zahlt spürbar weniger als mit Silber oder Gold; am Schalter dagegen verschwindet der Preisvorteil komplett, dieselben 4 Prozent wie bei den beiden anderen Stufen.
Der Fremdwährungsaufschlag selbst bleibt über alle drei BKB-Stufen unverändert bei offiziell 1.75 Prozent. Wie gross der tatsächliche Kursaufschlag in der Praxis ausfällt, hat moneyland.ch unabhängig gemessen: Stichprobe an 13 Tagen im April und Mai 2025 ergab für die Prozessorkategorie «Viseca/Mastercard» einen realen Aufschlag von rund 1.9 Prozent. Die Studie nennt keine einzelnen Banken, aber da BKB-Karten ebenfalls über Viseca laufen, dürften sie in dieselbe Kategorie fallen. Zwischen der offiziellen 1.75-Prozent-Gebühr und den gemessenen 1.9 Prozent liegen 0.15 Prozentpunkte Differenz, ein Wert, der in der Kostenformel dieser Seite keinen zusätzlichen Abzug auslöst, weder bei der Platinum noch bei Silber und Gold.
Die grosszügigste Reiseversicherung im BKB-Sortiment, aber nicht auf der eigenen Produktseite dokumentiert
Wer die Versicherungsbeträge zur Platinum-Karte sucht, findet auf der BKB-Produktseite selbst keine einzige Zahl: Die Seite verweist stattdessen ausdrücklich auf viseca.ch/platinum für eine «detaillierte Übersicht». Von dort stammen die tatsächlichen Beträge, dieselbe Viseca-Leistungstabelle, gegen die auch Silber und Gold geprüft wurden. Verglichen mit der Gold-Karte wächst fast jede Deckungssumme deutlich: Die Reiseannullation verdoppelt sich von CHF 20’000 auf CHF 40’000, die Gepäckverspätung steigt von CHF 1’000 auf CHF 2’000, und bei den Heilungskosten im Ausland geht es von CHF 250’000 hinauf auf CHF 500’000; die Rückreise und Rückführung wiederum, bei Gold noch bei CHF 250’000 gedeckelt, kennt bei der Platinum überhaupt keine Obergrenze mehr. Ein Unfall mit Invalidität oder Todesfolge ist bis CHF 1’000’000 versichert, doppelt so viel wie bei Gold, und die Such- und Rettungskosten bleiben bei CHF 60’000, identisch auf allen drei BKB-Stufen.
Exklusiv für die Platinum-Stufe kommt zusätzlich eine Mietwagen-Vollkaskoversicherung bis CHF 150’000 pro Ereignis hinzu, eine Leistung, die weder Silber noch Gold in irgendeiner Form kennen, ergänzt um einen Mietwagen-Selbstbehaltschutz bis CHF 10’000, den bereits die Gold-Karte führt. Beim Einkaufsschutz zieht die Platinum ähnlich nach: ein Einkaufsschutz bis CHF 5’000, mehr als das Doppelte von Golds CHF 2’000, eine Bestpreis-Garantie bis CHF 4’000, eine Garantieverlängerung bis CHF 7’000 über 36 statt 24 Monate, eine Ticketversicherung bis CHF 2’000 und ein Rechtsschutz bis CHF 20’000, doppelt so viel wie bei Gold. Eine Bedingung gilt dabei durchgehend, wie schon bei den beiden günstigeren Stufen: Mindestens 60 Prozent der Reisekosten müssen mit der Karte bezahlt worden sein, ausser bei Such- und Rettungskosten sowie einigen Servicebausteinen ohne Kartenzahlungspflicht. Im Notfall gilt für die medizinische Reise-Assistance und weitere Soforthilfen ein eigenes Notfalltelefon, +41 44 283 34 18, für den Online-Rechtsschutz die Nummer +41 44 283 38 05, beide bei Allianz, nicht bei der BKB selbst.
Priority Pass ohne Einzelbesuchsgebühr, Concierge und AirRefund
Bei der Gold-Stufe bleibt die Priority-Pass-Mitgliedschaft zwar gratis, doch jeder Lounge-Besuch wird trotzdem einzeln verrechnet, wie im Test der Gold-Karte beschrieben. Die Platinum schafft diese Hürde vollständig ab: Zwei kostenlose Mitgliedschaften geben unbegrenzten Zutritt zu den designierten Flughafen-Lounges, ohne Gebühr pro Besuch. Der Zugang funktioniert direkt mit der physischen Karte an der Lounge, zusätzlich wird eine digitale Mitgliedschaft empfohlen, die ebenfalls gratis ist. Eine konkrete Lounge-Zahl nennt die Produktseite allerdings nicht, anders als bei manchen anderen Banken, die eine bestimmte Anzahl Flughafen-Lounges beziffern.
Dazu kommt ein Concierge-Service, die Platinum Service Line, der beispielsweise Tickets, Reservierungen oder Blumen organisiert. Eine Telefonnummer dafür veröffentlicht die Produktseite nicht, nur die Funktionsbeschreibung. Ergänzt wird das Paket durch AirRefund, eine Entschädigung bei Flugverspätung oder -annullation über den Visa-Dienst, sowie bis zu vier kostenlose Zusatzkarten und eine im Verlustfall ebenfalls kostenlose Ersatzkarte, beides ein Unterschied zu Silber und Gold, wo Zusatz- und Ersatzkarten Geld kosten.
Silber, Gold, Platinum: was die höchste BKB-Stufe wirklich unterscheidet
Alle drei BKB-Kartenstufen laufen über denselben rechtlichen Kartenherausgeber Viseca Card Services SA und dieselbe App «one», ausführlich beschrieben im Test der Silber-Karte. Silber (CHF 100 im Jahr, dauerhaft CHF 75 ab CHF 25’000 Vermögen) kennt weder eine medizinische Reisekomponente noch einen Lounge-Zugang. Die Gold-Karte (CHF 200 im Jahr, dauerhaft CHF 150) schliesst genau diese Lücke mit einer medizinischen Reise-Assistance bis CHF 250’000, einem Mietwagen-Selbstbehaltschutz und einer Priority-Pass-Mitgliedschaft, bei der aber jeder Lounge-Besuch weiterhin kostenpflichtig bleibt. Die Platinum geht am weitesten: eine unbegrenzte Rückreise und Rückführung, Heilungskosten bis CHF 500’000, eine Mietwagen-Vollkaskoversicherung, ein auf 2.5 Prozent gesenkter Bargeldbezug am Bancomaten und ein Priority Pass ganz ohne Einzelbesuchsgebühr, dazu der doppelte surprize-Satz gegenüber Silber und der zusätzliche Umsatzbonus. Was sich über alle drei Stufen nicht ändert: Weder ein Jahreszins noch eine Teilzahlungsoption noch eine Mahngebühr stehen irgendwo veröffentlicht, und eine separate Preisliste-PDF gibt es bei der BKB grundsätzlich nicht.
Die Rechnung hinter der Note 2.8: wo die vier Teilnoten herkommen
Vier Teilnoten tragen die Note 2.8: eine schwache 1.5 bei den Kosten, eine unveränderte 2.5 beim Bonuswert, eine volle 5.0 beim Schutz und eine ebenfalls geteilte 3.0 bei den Stimmen im Netz. Die Kosten-Teilnote fällt so tief, weil die Formel dieser Seite immer mit der eigenständigen Jahresgebühr von 550 Franken rechnet, unabhängig davon, ob eine einzelne Karteninhaberin dank CHF 25’000 Vermögen tatsächlich nur 412.50 Franken zahlt: Dieselbe methodische Regel gilt für alle Kantonalbankkarten mit einem vermögens- oder paketabhängigen Rabatt auf dieser Seite, damit die Note transparent aus dem schlechtesten Fall gerechnet bleibt, nicht aus einem günstigeren Sonderfall. Beim Bonuswert bleibt die Teilnote bei der Basis von 2.5, weil surprize mangels veröffentlichtem Frankenkurs überall gleich bewertet wird, und weil der separate Umsatzbonus laut Methode kein Bonuswert-Parameter ist, solange er ausserhalb des Normalprofils liegt. Beim Schutz erreicht die Platinum, dank acht von elf möglichen Schadensarten, den methodischen Höchstwert. Bei den Stimmen im Netz ergibt sich aus schwachen 1.9 von 5 auf Trustpilot (19 Bewertungen für bkb.ch) und starken 4.71 von 5 im App Store für die App «one» (84’674 Bewertungen) dieselbe gewichtete Teilnote wie bei Silber und Gold, weil dieselbe Bank dahintersteht.
Zusammengefasst spiegelt die Note 2.8 vor allem das Gewicht der Jahresgebühr in dieser Formel, nicht die tatsächliche Qualität der Karte: Bei jeder einzelnen Leistung, von der Reiseversicherung über den Bargeldbezug bis zum Lounge-Zugang, liegt die Platinum vor ihren beiden Schwesterkarten. Wer die CHF 25’000-Vermögensschwelle erreicht und die Leistungen tatsächlich nutzt, zahlt real deutlich weniger als die mechanische Note suggeriert.
Hol dir die Karte nicht, wenn du ...
- ... kaum verreist und Lounge-Zugang, Concierge oder Mietwagen selten in Anspruch nimmst. Ein grosser Teil der CHF 550 Jahresgebühr finanziert genau diese drei Leistungen, die ohne häufiges Reisen brachliegen.
- ... die CHF 25’000-Vermögensschwelle bei der BKB weder erreichst noch anstrebst. Ohne sie fällt die Gebühr ab dem zweiten Jahr auf den vollen Betrag von CHF 550 zurück.
- ... die Karte in Euro oder Dollar führen willst. Weder der 25-Prozent-Rabatt noch der Umsatzbonus gelten laut Produktseite für die EUR- oder USD-Variante, nur derselbe Nominalbetrag von 550 in Fremdwährung.
- ... vor allem am Bankschalter Bargeld beziehst. Am Schalter berechnet auch die Platinum weiterhin 4 Prozent; nur der Bancomat profitiert vom tieferen Satz.
- ... surprize in Franken vorrechnen willst, bevor du die Karte bestellst. Einen Kurs pro Punkt veröffentlicht die BKB auch auf der Platinum-Stufe nirgends.
- ... wissen musst, zu welchem Zinssatz eine unbezahlte Rechnung läuft. Weder ein Jahreszins noch eine Teilzahlungsoption stehen für diese Karte irgendwo geschrieben, genauso wenig wie bei Silber und Gold.
Hol dir die Karte, wenn du ...
- ... oft in der Luft bist und den Lounge-Zugang tatsächlich brauchst. Zwei kostenlose Mitgliedschaften mit unbegrenztem Zutritt, ohne Einzelbesuchsgebühr, anders als bei der Gold-Stufe.
- ... im Ausland viel Bargeld am Bancomaten beziehst. Nur 2.5 Prozent statt der 4 Prozent von Silber und Gold, in der Schweiz und im Ausland gleichermassen.
- ... im Ausland ernsthaft erkranken könntest und dafür nicht selbst aufkommen willst. Heilungskosten bis CHF 500’000 mit unbegrenzter Rückreise und Rückführung sind die höchsten Summen im BKB-Sortiment.
- ... oft Mietwagen mietest. Die Mietwagen-Vollkaskoversicherung bis CHF 150’000 gibt es bei keiner anderen BKB-Kartenstufe.
- ... die CHF 25’000-Vermögensschwelle bei der BKB bereits erreichst oder ohnehin dorthin wechseln willst. Dann bleibt die Gebühr dauerhaft bei CHF 412.50 statt CHF 550 im Jahr.
BKB Visa Platinum beantragen: Ablauf und Voraussetzungen
Beantragt wird die Karte über bkb.ch. Die Produktseite nennt als Zielgruppe «Personen ab 18 Jahren mit exklusiven Ansprüchen», eine konkrete Einkommensgrenze taucht in keinem gelesenen Dokument auf. Wie bei jeder Kreditkarte in der Schweiz entscheidet am Ende eine gesetzlich vorgeschriebene Bonitätsprüfung über die Zusage.
Sobald die Karte freigeschaltet ist, läuft surprize automatisch mit, eine separate Anmeldung braucht es nicht, ebenso wenig wie bei Silber und Gold. Bis zu vier Zusatzkarten sind kostenlos inbegriffen, ebenso die Ersatzkarte bei Verlust, Diebstahl oder einem Defekt, ein deutlicher Unterschied zu den beiden günstigeren Stufen, wo beides Geld kostet. Zu Jahreszins, effektivem Jahreszins, zinsfreien Tagen, einer Teilzahlungsoption, einem Mindesteinkommen oder einer Mahngebühr findet sich in keinem gelesenen BKB-Dokument eine Zahl, für die Platinum ebenso wenig wie für Silber und Gold. Wählst du bei der Bestellung Euro oder Dollar statt Franken, bleibt die Zahl 550 in der jeweiligen Fremdwährung stehen, nur eben ohne den CHF-Rabatt und ohne den Umsatzbonus.
Roberts Urteil
Mein Urteil: Die Platinum verdient mehr Anerkennung, als ihre Note 2.8 andeutet. Der Grund für die tiefe Zahl bleibt derselbe wie bei ihren Schwesterkarten: Die Kostenformel dieser Seite rechnet mit den vollen CHF 550, und ohne veröffentlichten Punktekurs bleibt surprize bei der Bonuswert-Basis stehen, macht zusammen rechnerisch die schwächste Note der drei BKB-Stufen. Diese Rechnung ist korrekt, aber sie erzählt nicht die ganze Geschichte.
Wer die CHF 25’000-Vermögensschwelle erreicht oder ohnehin eine BKB-Beziehung führt, zahlt real nur 412.50 Franken im Jahr für ein Paket, das jede andere BKB-Karte übertrifft: einen Bargeldbezug am Bancomaten für 2.5 statt 4 Prozent, eine Reiseversicherung mit unbegrenzter Rückreise und Heilungskosten bis CHF 500’000, eine Mietwagen-Vollkaskoversicherung, die es sonst bei der BKB nicht gibt, und einen Priority Pass ohne die Einzelbesuchsgebühr, die den Gold-Zugang oft entwertet. Wer selten reist, kaum Bargeld abhebt und vor allem ein bezifferbares Cashback sucht, findet in der günstigeren Silber-Karte die naheliegendere Wahl, und die Gold-Karte deckt die medizinische Reisekomponente bereits zu einem deutlich tieferen Preis ab. Für Vielreisende mit erreichter Vermögensschwelle bleibt die Platinum trotz ihrer tiefen mechanischen Note die konsequenteste Karte der ganzen BKB-Reihe.
Häufige Fragen
Was kostet die BKB Visa Platinum wirklich? CHF 550 im Jahr für die Hauptkarte, im ersten Jahr für Neukundinnen und Neukunden mit CHF-Karte auf CHF 412.50 reduziert. Ab dem zweiten Jahr bleibt dieser Preis nur bestehen, wenn mindestens CHF 25’000 Vermögen bei der BKB liegt, sonst wird die volle Gebühr fällig. Für Karten in Euro oder Dollar gilt kein Rabatt.
Gilt der günstigere Bargeldbezug wirklich überall? Nein, nur am Bancomaten: 2.5 Prozent in der Schweiz (mindestens CHF 5) und im Ausland (mindestens CHF 10). Am Bankschalter weltweit bleibt es bei 4 Prozent, mindestens CHF 10, genau wie bei Silber und Gold.
Lohnt sich das surprize-Bonusprogramm bei der Platinum-Karte? Auf dieser Stufe gutgeschrieben werden 2 Punkte pro Franken Einkauf, das schnellste Sammeltempo der BKB-Reihe, dazu 30’000 Willkommenspunkte, aber ohne veröffentlichten Frankenkurs. Dazu kommt ein separater Umsatzbonus: die halbe Jahresgebühr ab CHF 40’000 Jahresumsatz, gratis ab CHF 80’000, nur für Karten in Franken.
Ist der Priority Pass bei der Platinum wirklich unbegrenzt und gratis? Ja, zwei Mitgliedschaften mit unbegrenztem Zutritt, ohne Gebühr pro Lounge-Besuch. Bei Gold bleibt zwar die Mitgliedschaft selbst kostenlos, doch an der Lounge-Tür wird trotzdem jedes Mal einzeln kassiert.
Deckt die Platinum-Karte eine Reiseversicherung? Ja, die grosszügigste im BKB-Sortiment: Heilungskosten im Ausland bis CHF 500’000 mit unbegrenzter Rückreise und Rückführung, ein Unfall bis CHF 1’000’000, eine Mietwagen-Vollkaskoversicherung bis CHF 150’000 und ein Rechtsschutz bis CHF 20’000. Die BKB-Produktseite selbst nennt keine Beträge und verweist auf viseca.ch/platinum.
Was unterscheidet Platinum von Silber und Gold? Silber (CHF 100 im Jahr) kennt weder eine medizinische Reisekomponente noch einen Lounge-Zugang. Gold (CHF 200) ergänzt beides, aber jeder Lounge-Besuch bleibt kostenpflichtig. Platinum (CHF 550, CHF 412.50 mit Vermögensrabatt) geht am weitesten: unbegrenzte Rückreise und Rückführung, ein auf 2.5 Prozent gesenkter Bargeldbezug am Bancomaten und ein Priority Pass ganz ohne Einzelbesuchsgebühr. Die Gesamtnote folgt dieser Rangfolge trotzdem nicht: Platinum liegt bei 2.8, weil dieselbe Formel überall mit der jeweils eigenständigen Jahresgebühr rechnet, und CHF 550 wiegen darin schwerer als CHF 100 oder CHF 200.
Die App des Herausgebers in Zahlen
84’674 Bewertungen auf App Store, gelesen am 9. Oktober 2026.
Was die Versicherung wirklich deckt
In der Karte enthalten · Allianz (AWP P&C S.A., Zweigniederlassung Wallisellen)
- Zahlungsbedingung, damit der Schutz giltDie Reisekosten bzw. der Kaufpreis müssen mindestens zu 60 Prozent mit der Karte bezahlt worden sein (gilt je nach Versicherungsdeckung; für Such- und Rettungskosten, Online-Kontoschutz, Online-Rechtsschutz und 24h-Assistance ist keine Kartenzahlungsquote vorausgesetzt).
- Annullierung der Reise (Storno)CHF 40’000 pro Ereignis
- Heilungskosten und RücktransportRückreise und Rückführung unbegrenzt, Heilungskosten CHF 500’000 (weltweit ausser Schweiz, für Karteninhaber mit Wohnsitz in der Schweiz).
- Dauer der Reisemax. 90 Tage pro Reise (Reiseannullation, Reiseunterbruch, Gepäck- und Medizinische Reise-Assistance-Deckungen); unlimitiert bei Transportmittelunfall, Such- und Rettungskosten sowie Mietwagen-Selbstbehaltversicherung
- Selbstbehalt beim MietwagenCHF 10’000 pro Ereignis
- Unfall: InvaliditätCHF 1’000’000 pro Ereignis und Person
- Wenn du schon eine andere Versicherung hastBei Mehrfachversicherung erbringt der Versicherer seine Leistungen subsidiär; hat der Versicherer trotzdem Leistungen erbracht, gelten diese als Vorschuss und die versicherte Person tritt ihre Ansprüche gegenüber Dritten an den Versicherer ab.
Der Einkaufsschutz
- EinkaufsschutzCHF 5’000 pro EreignisBedingungen
- Bestpreis-GarantieCHF 4’000 pro EreignisBedingungen
- Verlängerte GarantieCHF 7’000 pro Ereignis, Garantieverlängerung um 36 MonateBedingungen
Beschwerden und Aufsicht
Basler Kantonalbank
Fälle beim Bankenombudsman
Ein einzelner Fall bedeutet nicht, dass der betroffene Kartenherausgeber sich etwas hat zuschulden kommen lassen. Der Schweizerische Bankenombudsman veröffentlicht ausschliesslich Zahlen für die ganze Branche, nie für einzelne Anbieter.
- 2024136 Fälle in der Branche
- 2025120 Fälle in der Branche
Zahlen gelten für die ganze Branche, nicht für Basler Kantonalbank allein. Quellen: Jahresbericht 2024 und Jahresbericht 2025 des Bankenombudsman
Bei der Aufsicht
Steht auf der Mitgliederliste der Schweizerischen Bankiervereinigung und ist damit vom Mandat des Schweizerischen Bankenombudsman erfasst. Beleg, gelesen 13. Juli 2026
Bedingungshistorie
Noch keine dokumentierten Bedingungsänderungen. Die Dokumente der Karte werden monatlich geprüft.
Das Datum wird gesetzt, wenn die Bedingungen zuletzt direkt beim Herausgeber gelesen wurden.
