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Kreditkart

SGKB Mastercard Gold / Visa Gold im Test: CHF 200 Jahresgebühr kaufen den medizinischen Schutz, den Zinsstreit der Bank lösen sie nicht, Note 3.4

SGKB Mastercard Gold: ein echter Versicherungsschritt, ein ungelöster Zinsstreit

CHF 200 pro Jahr verlangt die St. Galler Kantonalbank für die mittlere ihrer vier Kreditkartenstufen, Mastercard Gold oder wahlweise Visa Gold, im ersten Jahr für neue Kundschaft auf CHF 100 halbiert. Was diese Karte von der günstigeren Silber-Stufe trennt, ist nicht nur der Preis: Ein SGKB You-Konto drückt dort die Gebühr dauerhaft auf null, für Gold existiert kein vergleichbarer Weg, hier zahlt jede Kundschaft ab dem zweiten Jahr denselben vollen Betrag. Dafür bekommt sie etwas, das Silber komplett fehlt: eine medizinische Reise-Assistance, die im Notfall Heilungskosten und Rückführung bis CHF 250’000 übernimmt, dazu einen Mietwagen-Selbstbehaltschutz, eine Ticketversicherung und eine gratis Priority-Pass-Mitgliedschaft. Auch surprize zieht an, von 1 auf 1.5 Punkte pro Franken, nur den Umrechnungskurs in echte Franken bleibt die Bank weiterhin schuldig.

Gelesen für diesen Test: die Preisübersicht Kantonalbank Kreditkarten (Stand Mai 2025), die neuere Bankpreisliste «Die Dienstleistungen und Preise für Bankgeschäfte» (gültig ab 1. Juli 2026), das Factsheet zur Gold-Karte, die Leistungstabelle der Kartenversicherungen auf viseca.ch, die aktuell abgerufene Produktseite sowie der Kreditkartenantrag der Bank, ergänzt um zwei Reddit-Fundstellen, die bereits den Test der Silber-Karte tragen und das ganze SGKB-Sortiment betreffen, nicht eine einzelne Stufe. Kurz zusammengefasst: Der Sprung bei der Versicherung ist ehrlich verdient und trifft genau die Lücke, die dieser Seite bei Silber am meisten missfiel, doch bei der Verzinsung offener Rechnungen bleibt derselbe Konflikt bestehen, den schon Silber trug, zwei bankeigene Dokumente, zwei Zahlen, beide jenseits des seit diesem Jahr geltenden gesetzlichen Höchstsatzes. Note 3.4, minim unter Silbers 3.5.

Das Wichtigste in Kürze

  • CHF 200 kostet die Hauptkarte im Jahr, halbiert auf CHF 100 für Neukundschaft im ersten Jahr. Ein dauerhafter Weg zu einem tieferen Preis, so wie ihn Silbers You-Konto bietet, taucht für Gold in keiner gelesenen Unterlage auf. Nach der Referenzrechnung dieser Seite (CHF 2’000 monatlicher Kartenumsatz, 15 Prozent im Ausland) bleiben netto rund CHF 263 im Jahr, im ersten Jahr rund CHF 163, surprize aussen vor gelassen, weil kein Frankenkurs dafür existiert. Zum Rechner weiter unten.
  • 1.5 surprize-Punkte pro Franken gibt es beim Einkauf, gegenüber 1 Punkt bei Silber, weiterhin ohne Deckel und weiterhin ohne einen von der Bank genannten Gegenwert in Franken. Anders als bei den Gold-Karten von LUKB, ZKB oder BKB findet sich für die SGKB in keiner gelesenen Quelle ein Willkommensbonus in Punkten.
  • Gegenüber Silber neu im Paket: eine medizinische Reise-Assistance (Rückreise, Rücktransport, Heilungskosten) bis CHF 250’000, ein Mietwagen-Selbstbehaltschutz bis CHF 10’000 und eine Ticketversicherung bis CHF 1’000, alle drei nur wirksam, wenn mindestens 60 Prozent der Reisekosten über die Karte liefen, dieselbe Regel wie bei fast jeder anderen Reiseleistung dieser Karte.
  • Ebenfalls neu: eine kostenlose Priority-Pass-Mitgliedschaft, laut der aktuellen Produktseite Zugang zu über 1’500 Flughafen-Lounges (das ältere Factsheet, Stand Mai 2025, spricht noch von über 1’400). Ob am Eingang der einzelnen Lounge trotzdem eine Gebühr fällig wird, so wie es andere Kantonalbanken für ihre eigenen Gold-Karten offen zugeben, sagen weder Factsheet noch Produktseite der SGKB.
  • Am Bancomaten bleibt es bei 4 Prozent (mindestens CHF 10), egal auf welchem Weg, kein Vorteil trotz doppelter Jahresgebühr. Offiziell verlangt die Bank 1.75 Prozent für Fremdwährungskäufe; moneyland.ch fand unabhängig einen realen Aufschlag von rund 1.9 Prozent für die Prozessorkategorie «Viseca/Mastercard» (Stichprobe an 13 Tagen im April und Mai 2025).
  • Zwei Bankdokumente, zwei Zinssätze, immer noch: Die aktuelle Bankpreisliste (gültig ab 1. Juli 2026) setzt Verzugszins und Kreditzins bei Teilzahlungs-Option für Silber wie für Gold bei je 13 Prozent an, die weiterhin verlinkte, kartenspezifische Preisübersicht (Stand Mai 2025) bei 14.00 Prozent, beide über dem seit 1. Januar 2026 gültigen Höchstsatz von 12 Prozent. Die Bank selbst steht auf Trustpilot bei 2.3 von 5 (27 Bewertungen, Bankebene), die geteilte App «one» bei 4.71 von 5 (84’674 Bewertungen), was die Teilnote «Stimmen im Netz» auf 3.3 bringt.
Karte SGKB Kantonalbank Mastercard Gold / Visa Gold
Beantragen bei sgkb.chWerbelink(öffnet in neuem Tab)Bedingungen geprüft am 13. Juli 2026

Kartendaten

Jahresgebühr
CHF 200CHF 200/Jahr, halber Preis im ersten Jahr.
Punkte
surprize: 1.5 Punkte pro CHF bei KäufenKeine Obergrenze angegeben, punktebasiert
Fremdwährungsgebühr
1.75%Offiziell. Unabhängig gemessener Kursaufschlag: rund 1.9% (moneyland.ch)
Zins
13.00%Verzugszins 13% und Kreditzins (bei Teilzahlungs-Option) 13% laut Bankpreisliste «Die Dienstleistungen und Preise für Bankgeschäfte», gültig ab 1. Juli 2026; die kartenspezifische Preisübersicht (Stand Mai 2025), die die Produktseite verlinkt, nennt noch 14.00%.
Zinsfreie Tage
Vom Herausgeber nicht veröffentlicht
Bargeldbezug
4%, mind. CHF 10Bancomat Schweiz (über die Monatsrechnung), Bancomat Ausland und Bankschalter weltweit: je 4%, mind. CHF 10; exklusive Fremdwährungszuschlag von max. 1.75% (Fussnote 1 der Preisübersicht; gilt auch für Auslandzahlungen in CHF). Quelle: SGKB-Preisübersicht, Stand Mai 2025. Lotto-, Wett- und Casinotransaktionen: 3.5%, mind. CHF 3 laut Bankpreisliste gültig ab 1. Juli 2026 (die kartenspezifische Preisübersicht Stand Mai 2025 führt keine solche Position).
Reiseversicherung
EnthaltenReiseannullation, Gepäckversicherung, Mietwagenschutz, Ticketversicherung, Online-Betrugsschutz werden genannt. Genaue CHF-Beträge pro Schadenart nicht veröffentlicht.
Zahlungsnetzwerk
Mastercard Gold / Visa Gold
Voraussetzungen
Nicht angegeben (für Gold nicht separat ausgewiesen), nicht angegeben

Was dir die Karte bei deinem Ausgabenniveau zurückgibt

Zieh am Regler und stell die SGKB Kantonalbank Mastercard Gold / Visa Gold neben die TCS Travel Mastercard Gold. Dieselbe Rechnung wie auf der Startseite: Bonuswert minus Jahresgebühr, aus den Kartendaten. Die Rückvergütung ist nicht die Note: dort wiegen auch Schutz und Kosten mit.

CHF 2’000
TCS Travel Mastercard Gold1% zurück, Jahresgebühr CHF 100CHF 0netto pro JahrBringt am meisten
SGKB Kantonalbank Mastercard Gold / Visa Goldsurprize: 1.5 Punkte pro CHF bei Käufenkeine feste Zahl

Berechnet als Vorteil minus Jahresgebühr, bei monatlich vollständig beglichener Rechnung.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Das erste Jahr kostet die Hälfte von CHF 200. Gegenüber Silber kommen medizinische Reise-Assistance mit Heilungskosten, Mietwagen-Selbstbehaltschutz und Ticketversicherung dazu (Deckungen laut Viseca-Leistungstabelle), und die Ersatzkarte ist kostenlos.
  • Das Bonusprogramm surprize gibt auf der Gold-Stufe 1.5 Punkte pro Franken Einkauf; einen Frankenwert pro Punkt legt die SGKB allerdings nicht offen.
  • Einkaufsschutz, Bestpreis-Garantie, verlängerte Garantie und Online-Rechtsschutz sind wie bei allen Stufen automatisch enthalten.

Nachteile

  • Der Bargeldbezug kostet weiterhin 4%, mindestens CHF 10, an jedem Bezugsweg: kein Vorteil gegenüber der halb so teuren Silber-Stufe.
  • Die aktuelle Bankpreisliste (gültig ab 1. Juli 2026) nennt Verzugszins und Teilzahlungs-Kreditzins von je 13%: weiterhin über dem seit 1. Januar 2026 geltenden Höchstzins von 12% für Konsumkredite; die kartenspezifische Preisübersicht (Stand Mai 2025), die die Produktseite verlinkt, nennt noch 14.00%.
  • Die offizielle Bearbeitungsgebühr für Fremdwährungen beträgt maximal 1.75%, laut Fussnote der Preisübersicht auch für Auslandzahlungen in CHF; eine unabhängige Messung (Moneyland Swiss Credit Card Cost Study 2025, Stichprobe an 13 Tagen im April und Mai 2025) fand für die Prozessorkategorie «Viseca/Mastercard» einen tatsächlichen Wechselkursaufschlag von rund 1.9%; die Studie weist die Zahl nicht bankspezifisch aus, SGKB-Karten werden aber ebenfalls von Viseca herausgegeben und dürften darunterfallen.
  • Rechtlich ist Viseca Card Services SA die Kartenherausgeberin, nicht die SGKB direkt: Versicherungs-, Reklamations- und Sperrentscheide liegen bei Viseca, nicht bei der eigenen Bank.
  • Trustpilot bewertet sgkb.ch mit 2.3 von 5 Sternen bei 27 Bewertungen: ein kleines Urteil auf Bankebene, keine Aussage über eine einzelne Kartenstufe.
  • Die einzigen gefundenen Nutzerstimmen zur SGKB-Kreditkarte (zwei Reddit-Kommentare derselben Person, 2020 und 2022) kritisieren genau diese 1.75%-Gebühr bei Auslands- und Online-Einkäufen; kartenstufen-spezifische Erfahrungsberichte existieren im Netz praktisch nicht.

Kurz gesagt: Gold zahlt für CHF 200 im Jahr genau den medizinischen Schutz nach, den Silber schuldig bleibt, samt Mietwagen- und Ticketversicherung und einer gratis Priority-Pass-Mitgliedschaft, während der Zinsstreit der Bank und die fehlende Dauerermässigung dieselben bleiben, die schon bei Silber störten.

SGKB Gold-Erfahrungen: eine zweite Suchrunde, dasselbe Ergebnis wie bei Silber

Reddit (über pullpush.io und arctic-shift), das Finanzrudel-Forum, die Schwiizerfranke-Community, moneyland.ch, englishforum.ch und der App Store lieferten beim Silber-Test zusammen genau zwei zitierbare Fundstellen, beide von derselben Person, keine an eine Kartenstufe gebunden. Dieser Test klopfte dieselben Kanäle noch einmal ab, diesmal mit Wortkombinationen, die Gold direkt herausgreifen sollten: «sgkb+gold», «sgkb+visa+gold», «sgkb+mastercard+gold», «sgkb+priority», «sgkb+lounge», «sgkb+surprize», «sgkb+world» und «sgkb+concierge» bei pullpush.io, dazu Titelsuchen in r/SwissPersonalFinance, r/askswitzerland, r/Switzerland und r/StGallen über arctic-shift, die identische Discourse-Abfrage bei Schwiizerfranke und eine breite Websuche nach «SGKB Gold Priority Pass Erfahrung Kreditkarte». Jede einzelne Runde kam auf null neue Fundstellen. Der einzige Treffer auf «sgkb+gold» führt zu einer Anime- und Videospiel-Diskussion ohne jeden Bankbezug, dasselbe Rauschen, das schon bei der Silber-Suche auftauchte.

Die zwei existierenden Stimmen sprechen deshalb weiterhin für das gesamte SGKB-Sortiment, nicht für eine einzelne Stufe. Diese Seite bucht sie hier nicht neu, sondern zitiert sie:

"I mean coming from the Netherlands to Switzerland the stereotypical Banking Country, I am pretty surprised at how backwards your financial infrastructure seems to be. e-Bill is kind of nice, but that's pretty much the only thing. For example the Migros Bank would charge me to receive money in my account. On top of the monthly or yearly fee they charge for having the account. The SGKB charges me money to use my creditcard online, on top of the fee to have the card at all. And I would understand that if I was charged in something else than CHF. But I have transactions to for example Google, who charge in CHF and the SGKB still has the gall to charge a 1.75% commission because it is not a Swiss shop. Fuck that noise. I am not here long enough to apply for other cards, but as soon as a decent provider will have me I am away from the SGKB."

@Hertog_Jan bei Reddit r/Switzerland, Thread «UBS to finally support Apple Pay», 25. April 2020.

Ohne eine Stufe zu benennen, bestätigt dieser Erfahrungsbericht genau den Satz, der auch bei Gold gilt, 1.75 Prozent, sogar bei einer in Franken fakturierten Zahlung an ein ausländisches Unternehmen, in diesem Fall Google.

Knapp zwei Jahre danach schreibt dieselbe Person in einem unabhängigen Thread erneut, diesmal mit einer klaren Trennlinie zwischen Bankkonto und Kreditkarte:

"No for sure :) In the end I did do a complete comparison of fees and ended up at the SGKB, which for the normal account is OK (but their creditcard fees suck when shopping abroad or online)."

@Hertog_Jan bei Reddit r/Switzerland, Thread «Digital banking strategy», 26. Januar 2022.

Das Konto laufe gut, schreibt die Stimme hier ausdrücklich, während die Kartengebühren im Ausland und online weiterhin ärgern, ein Befund, der zwei Jahre nach dem ersten Kommentar unverändert bleibt. Für diese Seite zählen beide Fundstellen zusammen als ein Fall, dieselbe Person zu zwei verschiedenen Zeitpunkten, und keiner davon lässt sich einer bestimmten SGKB-Kartenstufe zuordnen.

surprize: mehr Punkte, keine neue Antwort auf die alte Frage

Bei jedem Einkauf schreibt surprize auf der Gold-Karte automatisch 1.5 Punkte pro Franken gut, anderthalbmal so viel wie die 1 Punkt der Silber-Stufe, ohne separate Anmeldung und laut Produktseite sowie Factsheet ohne Obergrenze. Einen Willkommensbonus bei Neueröffnung, wie ihn LUKB, ZKB und BKB ihren jeweiligen Gold-Karten gewähren, kennt keine gelesene SGKB-Unterlage, weder für Silber noch für Gold.

Am eigentlichen Kern ändert der höhere Satz nichts: Einen Umrechnungskurs von Punkt zu Franken veröffentlicht die SGKB nirgends. Ohne diesen Kurs bleibt jede Cashback-Prozentangabe reine Erfindung, unabhängig davon, ob 1 oder 1.5 Punkte gutgeschrieben werden. Auch aus dem Forum kommt dazu nichts: Die beiden einzigen gefundenen Stimmen zum SGKB-Kartensortiment drehen sich beide um den Fremdwährungsaufschlag, surprize erwähnt keine von ihnen. Die Teilnote «Bonuswert» bleibt deshalb identisch mit Silber, 2.5: Ein grösserer Multiplikator ohne bezifferten Gegenwert verändert an dieser Note nichts.

Fremdwährung: gleicher Satz, gleiche unabhängige Messung

An der Fremdwährungsgebühr ändert die Gold-Stufe nichts: 1.75 Prozent verlangt die SGKB offiziell, ausdrücklich laut Fussnote der Preisübersicht auch dann, wenn eine ausländische Verkaufsstelle in Schweizer Franken abrechnet. Der Satz gilt netzwerkweit, über alle vier Kartenstufen hinweg identisch.

Ob dieser offizielle Wert der Realität entspricht, hat moneyland.ch unabhängig geprüft: In einer Stichprobe an 13 Tagen im April und Mai 2025 lag der tatsächliche Aufschlag für die Prozessorkategorie «Viseca/Mastercard» bei rund 1.9 Prozent, ohne Zuordnung zu einzelnen Häusern. Weil SGKB-Karten über denselben Kartenprozessor laufen, dürfte diese Kategorie zutreffen. Mit 0.15 Prozentpunkten Abstand zur offiziellen Gebühr bleibt die Differenz unterhalb jener Marke von einem vollen Prozentpunkt, die auf dieser Seite einen zusätzlichen Notenabzug nach sich ziehen würde.

Reiseschutz: wofür der Aufpreis zu Silber tatsächlich steht

Was Silber laut Faktenblatt komplett fehlt, liefert Gold nach: eine medizinische Reise-Assistance, die bei einem Notfall im Ausland rund um die Uhr Hilfe organisiert und Kosten für Rückreise, Rücktransport, die Verlegung in ein passendes Spital sowie Heilungskosten übernimmt, zusammen bis CHF 250’000 pro Ereignis. Wie fast jede Reiseleistung dieser Karte hängt auch diese Deckung an einer Bedingung: Mindestens 60 Prozent der Reisekosten müssen mit der Karte beglichen worden sein. Nur vier Positionen kommen laut der Leistungstabelle auf viseca.ch ohne diese Hürde aus, Such- und Rettungskosten, der Online-Kontoschutz, der Online-Rechtsschutz und die telefonische 24-Stunden-Assistance.

Die übrige Reisedeckung wächst gleich mit: Reiseannullation steigt von CHF 10’000 auf CHF 20’000 pro Ereignis, Reiseunterbruch von CHF 7’500 auf CHF 15’000, ein Transportmittelunfall mit Todesfolge oder Invalidität von CHF 300’000 auf CHF 500’000. Unangetastet bleiben die Such- und Rettungskosten bei CHF 60’000. Neu hinzu kommt eine Gepäckversicherung gegen Diebstahl, Beschädigung oder Verlust bis CHF 5’000 im Jahr, während sich die Entschädigung bei verspätetem Gepäck von CHF 500 auf CHF 1’000 verdoppelt. Ebenfalls neu gegenüber Silber sind der Mietwagen-Selbstbehaltschutz bis CHF 10’000 und die Ticketversicherung bis CHF 1’000; der Hertz-Mietwagenrabatt selbst bleibt bei bis zu 15 Prozent stehen, unverändert gegenüber Silber, also keine eigene Gold-Vergünstigung an dieser Stelle.

Auch beim Einkaufsschutz zieht Gold nach: Die Einkaufs- und Transportversicherung wächst von CHF 1’000 auf CHF 2’000 pro Ereignis, der Online-Kontoschutz von CHF 5’000 auf CHF 10’000, der Online-Rechtsschutz ebenso, und die Garantieverlängerung deckt neu 24 statt 12 Monate mit bis zu CHF 5’000 statt CHF 2’000. Nur die Bestpreis-Garantie bleibt auf beiden Stufen bei CHF 2’000 stehen. Wie schon bei Silber trägt die Allianz (AWP P&C S.A., Zweigniederlassung Wallisellen) diese Deckungen, beim Online-Rechtsschutz die Dextra Rechtsschutz AG, in beiden Fällen automatisch mitversichert, ohne separate Prämie.

Priority Pass: die Karte ist gratis, was am Eingang passiert, bleibt offen

Silber kennt laut Factsheet überhaupt keinen Lounge-Zugang; bei Gold kommt eine kostenlose Priority-Pass-Mitgliedschaft neu dazu. Die aktuell abgerufene Produktseite spricht von Zugang zu über 1’500 Flughafen-Lounges, das ältere Factsheet (Stand Mai 2025) noch von über 1’400, ein Unterschied, der eher für ein gewachsenes Lounge-Netz als für einen Fehler spricht. Dass die Mitgliedschaft selbst kostenfrei ist, bestätigen beide Dokumente unabhängig voneinander, «Kostenlose Mitgliedschaft für den Priority Pass», so wörtlich die Produktseite.

Wozu keines der beiden schweigt, ist die Frage, was am Eingang der Lounge selbst passiert. Andere Kantonalbanken schreiben für ihre eigenen Gold-Karten offen, dass der Eintritt trotz gratis Mitgliedschaft gesondert kostet. Weder das Factsheet noch die Produktseite der SGKB tragen einen solchen Vorbehalt, aber auch keine Zusage, dass der Zutritt kostenlos bleibt. Diese Seite liest Schweigen nicht als Zusage: Wer die Lounge tatsächlich nutzen will, sollte vor der Reise direkt bei Priority Pass oder der SGKB nachfragen, ob ein Besuch etwas kostet.

Rechtlich zeichnet Viseca, nicht die SGKB selbst

Wie schon bei Silber unterschreibt auch die Gold-Karte formal die Viseca Card Services SA, nicht die Bank. Der am 19. Juli 2026 archivierte Kreditkartenantrag hält diese Konstruktion für Gold unverändert fest: Viseca Payment Services SA tritt als Versicherungsnehmerin auf, während die Kartenherausgeberin Viseca Card Services SA sämtliche Anfragen in deren Auftrag abwickelt. Eine Sperrung, ein Betrugsfall oder eine strittige Versicherungsleistung meldest du deshalb bei Viseca oder über die App «one», nicht am Bankschalter, wo weiterhin nur Konto und übrige Bankgeschäfte laufen. Dieselbe Trennung gilt bei BKB, LUKB und ZKB für deren Kreditkarten. Über die Zusage entscheidet, laut demselben Formular, eine Bonitätsprüfung, die sich auf Auskünfte der Informationsstelle für Konsumkredit (IKO) und der Zentralstelle für Kreditinformation (ZEK) stützt.

Bargeld und Mahnungen: zwei kleine Gold-Vorteile, ein grosser Zinsstreit

Am Bezug ändert die höhere Jahresgebühr wenig: 4 Prozent, mindestens CHF 10, egal auf welchem der drei Wege, dem eigenen Bancomaten in der Schweiz (dort erst über die Monatsrechnung belastet, nicht direkt am Gerät), einem fremden Automaten im Ausland oder dem Bankschalter weltweit. Zwei Details sprechen trotzdem für Gold: Die Kartenlimite beginnt genau dort, wo sie bei Silber hart abbricht, ab CHF 10’000 im Monat statt einer festen Deckelung bei CHF 10’000, und eine Ersatzkarte bei Verlust, Diebstahl oder Defekt kostet auf dieser Stufe nichts, während Silber-Kundschaft dafür CHF 20 bezahlt. Bei der Mahngebühr bleibt es auf beiden Stufen bei CHF 20.

Beim Zins zeigt sich, dass Gold denselben Konflikt geerbt hat wie Silber. Auf der Konsumkarten-Seite der aktuellen Bankpreisliste «Die Dienstleistungen und Preise für Bankgeschäfte» (gültig ab 1. Juli 2026) stehen für Silber und Gold gleichermassen 13 Prozent Verzugszins und Kreditzins bei Teilzahlungs-Option, klar abgegrenzt von der «Kantonalbank Mastercard Commercial» auf einer anderen Seite desselben Dokuments, deren 14.90 Prozent ein Geschäftskundenprodukt betreffen und mit dieser Privatkundenkarte nichts zu tun haben. Die kartenspezifische Preisübersicht (Stand Mai 2025), auf die die Produktseite weiterhin verweist, trägt dagegen unverändert 14.00 Prozent. Ein Dokument, das dieser Test zusätzlich gelesen hat, bringt wenigstens etwas Klarheit über den aktuell gültigen Vertrag: Die Vereinbarung zur Teilzahlungs-Option im Kreditkartenantrag selbst benennt den Kreditzinssatz mit 13 Prozent, deckungsgleich mit der neueren Bankpreisliste, nicht mit der noch immer verlinkten Preisübersicht. Der Widerspruch bleibt trotzdem bestehen, zwei offizielle SGKB-Dokumente nennen weiterhin zwei verschiedene Zahlen, und beide überschreiten den seit 1. Januar 2026 gültigen Höchstsatz von 12 Prozent für Konsumkredite. Zu zinsfreien Tagen oder einem Mindesteinkommen findet sich in keiner der gelesenen Gold-Unterlagen etwas, ebenso wenig wie bei Silber.

Warum 3.4 unter Silbers 3.5 bleibt, trotz mehr Schutz

Zählt man nur die Leistungen, müsste Gold vorne liegen: eine vollständige medizinische Reisekomponente, ein Mietwagenschutz, eine Ticketversicherung, eine Priority-Pass-Mitgliedschaft, Dinge, die es bei Silber gar nicht gibt. Am Ende trennt beide Karten trotzdem nur eine Nuance, 3.4 gegenüber 3.5, zugunsten der günstigeren Stufe. Der Ausschlag kommt fast vollständig aus den Kosten: Dieselbe Zinsstrafe von 0.3 Punkten trifft beide Karten, weil beide Sätze über dem gesetzlichen Höchstsatz liegen, doch schon die doppelte Jahresgebühr allein zieht die Kosten-Teilnote von 3.8 bei Silber auf 3.2 bei Gold hinunter. Der Bonuswert bleibt auf beiden Stufen bei 2.5, weder 1 noch 1.5 Punkte pro Franken lassen sich ohne veröffentlichten Frankenkurs in Geld übersetzen. Einzig beim Schutz gewinnt Gold spürbar, mit dem Höchstwert 5.0 gegenüber 4.6 bei Silber, weil die medizinische Assistance und der Mietwagenschutz eine echte, zusätzliche Absicherung liefern. Die Teilnote für die Stimmen im Netz bleibt mit 3.3 auf beiden Stufen gleich, dieselbe Bank steht schliesslich dahinter. Unter dem Strich reicht ein deutlich stärkeres Schutzpaket nicht ganz, um eine verdoppelte Jahresgebühr aufzuwiegen: Ohne echten Bedarf an medizinischer Assistance oder Mietwagenschutz zahlst du bei Gold drauf, ein Aufpreis, den die Note nicht eins zu eins belohnt.

Die vier SGKB-Kreditkartenstufen im Überblick

Günstiger als Gold ist nur die Mastercard Silber / Visa Classic: CHF 100 im Jahr, mit einem SGKB You-Konto (0 bis 24 Jahre, bei laufender Ausbildung bis 30) dauerhaft gratis, Mindestalter 16 Jahre, dafür ganz ohne medizinische Reisekomponente, Mietwagenschutz oder Priority Pass.

Für Kundschaft mit viel Umsatz in Euro oder Dollar existiert daneben die Mastercard/Visa Gold International, abgerechnet in EUR/USD 200 im Jahr für die Hauptkarte, EUR/USD 100 für eine Zusatzkarte, Bargeldbezug einheitlich zu 4 Prozent (mindestens EUR/USD 10). Für diese Fremdwährungsvariante nennt keine gelesene Quelle einen surprize-Satz, und ihr Verzugszins verharrt laut kartenspezifischer Preisübersicht bei 14.00 Prozent, weil die neuere Bankpreisliste dafür keinen eigenen Wert führt.

Die Spitze der Reihe bildet die Visa Platinum, im ersten Jahr ebenfalls zum halben Preis: CHF 550 pro Jahr, wahlweise EUR/USD 450, dafür verdoppelt sich surprize auf 2 Punkte pro Franken, sinkt die Bargeldkommission am Automaten auf 2.5 Prozent (mindestens CHF 5), und die Priority-Pass-Mitgliedschaft erlaubt unbeschränkten Zutritt zu über 600 Lounges laut Factsheet, ergänzt um einen Concierge-Service. Ein kleines Detail aus der Bankpreisliste, das in keiner der bisherigen Datenfelder auftaucht: Zur Platinum-Hauptkarte gehören eine kostenlose Visa-Platinum-Zusatzkarte und gleich zwei kostenlose Mastercard-Gold-Zusatzkarten dazu. Gold International trägt auf dieser Seite keine eigene Note, die Platinum hat eine eigene Rezension; die hier genannten Zahlen stammen ausschliesslich aus Preisübersicht und Factsheets der Bank.

Über alle vier Stufen hinweg bleibt eines gleich: Ausgabe und Haftung liegen bei der Viseca Card Services SA, nicht bei der Kantonalbank selbst, und beim Wechselkursaufschlag setzt jede der vier Karten denselben Höchstwert von 1.75 Prozent an.

Hol dir die Karte nicht, wenn du ...

  • ... denkst, 1.5 statt 1 Punkt pro Franken mache den doppelten Preis wett. Ohne veröffentlichten Frankenkurs bleibt der Bonuswert bei 2.5, unabhängig vom Punktesatz.
  • ... im Ausland kaum ernsthaft krank werden könntest. Silber kostet CHF 100 im Jahr weniger, bei gleichem Fremdwährungsaufschlag und gleicher Bargeldkommission, verzichtet dafür aber komplett auf die medizinische Assistance.
  • ... auf einen garantiert kostenlosen Lounge-Zutritt zählst. Die Mitgliedschaft im Priority Pass kostet nichts, ob der einzelne Eintritt trotzdem etwas kostet, sagen weder Factsheet noch Produktseite der SGKB.
  • ... einen dauerhaften Rabattweg suchst, so wie Silbers You-Konto ihn bietet. Für Gold nennt keine gelesene Quelle eine Möglichkeit, den Preis über das erste Jahr hinaus zu senken.
  • ... vorab exakt wissen willst, was eine offene Rechnung an Zins kostet. Die Bank selbst nennt je nach Dokument 13 oder 14 Prozent, beide über dem seit diesem Jahr geltenden Höchstsatz, und klärt den Unterschied nirgends.

Hol dir die Karte, wenn du ...

  • ... eine echte Absicherung für einen medizinischen Notfall im Ausland suchst. Rückreise, Rücktransport und Heilungskosten bis CHF 250’000, vorausgesetzt mindestens 60 Prozent der Reisekosten liefen über die Karte.
  • ... regelmässig Mietwagen buchst. Der Selbstbehaltschutz bis CHF 10’000 kommt bei Gold neu dazu, während der Hertz-Rabatt von 15 Prozent gegenüber Silber unverändert bleibt.
  • ... hin und wieder fliegst und die Priority-Pass-Mitgliedschaft mitnehmen möchtest, obwohl unklar bleibt, ob dich der Lounge-Besuch selbst zusätzlich etwas kostet.
  • ... eine kostenlose Ersatzkarte willst. Silber-Kundschaft zahlt dafür CHF 20, auf der Gold-Stufe kostet ein Ersatz bei Verlust, Diebstahl oder Defekt nichts.
  • ... sowieso eine Kartenlimite über CHF 10’000 im Monat brauchst. Bei Silber ist dort Schluss, Gold beginnt genau an diesem Punkt.

So beantragst du die SGKB Gold-Kreditkarte

Bestellt wird die Karte über sgkb.ch, direkt über die Schaltfläche «Antrag Mastercard/Visa» auf der Produktseite. Ein Mindestalter oder ein Mindesteinkommen taucht für Gold weder auf der Produktseite noch im Factsheet noch im Kreditkartenantrag auf, anders als bei Silber, deren gratis Weg ausdrücklich an ein SGKB You-Konto ab 16 Jahren gebunden ist. Am Ende entscheidet über die Zusage, wie bei jedem Kreditkartenantrag in der Schweiz gesetzlich vorgeschrieben, eine Bonitätsprüfung auf Basis von IKO- und ZEK-Auskünften.

Sobald die Karte freigeschaltet ist, sammelt surprize von selbst, ohne separate Anmeldung. Geht die Karte verloren, wird sie gestohlen oder defekt, kostet der Ersatz auf dieser Stufe nichts und ist laut Produktseite innerhalb von 48 Stunden unterwegs, während Silber-Kundschaft CHF 20 dafür bezahlt. Für eine weitere Person kommt eine Zusatzkarte für CHF 50 im Jahr dazu, im ersten Jahr ebenfalls zum halben Preis. Sperrung, Ersatz-PIN und Ersatzkarte lassen sich wahlweise über die App «one» oder über das E-Banking-Menü «Services / Kartenverwaltung» selbst auslösen.

Roberts Urteil

Mein Urteil: An der Stelle, wo ich Silber am härtesten kritisiert habe, zieht Gold sauber nach. CHF 250’000 für Rückreise, Rücktransport und Heilungskosten, dazu ein echter Mietwagen-Selbstbehaltschutz und eine Ticketversicherung: Das ist keine kosmetische Aufwertung, sondern genau das, was einer im Ausland ernsthaft erkrankten Person fehlen würde. Die gratis Priority-Pass-Mitgliedschaft kommt obendrauf, auch wenn unklar bleibt, ob dich der einzelne Lounge-Besuch trotzdem etwas kostet, dazu schweigt die Bank. Zwei Dinge bremsen meine Begeisterung: surprize bleibt trotz 1.5 statt 1 Punkt pro Franken ohne Frankenwert, und beim Zins trägt Gold denselben Streit wie Silber weiter, 13 Prozent nach der aktuellen Bankpreisliste, 14.00 Prozent nach der weiterhin verlinkten Preisübersicht, beide über dem gesetzlichen Höchstsatz von 12 Prozent. Einen Gesetzesverstoss unterstelle ich der Bank damit nicht, hier stehen nur ihre eigenen Zahlen neben der gesetzlichen Obergrenze. Selbst der Kreditkartenantrag, den ich für diesen Test zusätzlich gelesen habe, löst den Widerspruch nicht auf, er bestätigt nur, dass der aktuell zu unterzeichnende Vertrag mit 13 Prozent rechnet. Mehr braucht es nicht, um die Note bei 3.4 zu halten, knapp unter Silbers 3.5, obwohl Gold beim Schutz die klar bessere Karte ist. Wer die medizinische Reisekomponente oder den Mietwagenschutz tatsächlich braucht, ist bei Gold richtig; wem eine reine Reiseannullation reicht, fährt mit Silber günstiger und nach dieser Bewertung sogar mit der leicht besseren Note.

Häufige Fragen

Was kostet die SGKB Kantonalbank Mastercard Gold? CHF 200 im Jahr, im ersten Jahr für Neukundschaft auf CHF 100 halbiert. Danach zahlt jede Kundschaft den vollen Preis, einen Dauerrabatt wie Silbers You-Konto gibt es für Gold nicht. Für eine zweite Karteninhaberin oder einen zweiten Karteninhaber kommen CHF 50 pro Jahr dazu.

Was bringt surprize bei der Gold-Karte? Pro Franken Einkauf gibt es 1.5 Punkte gutgeschrieben, laut Produktseite und Factsheet ohne Deckel. Eine belastbare Cashback-Quote lässt sich daraus trotzdem nicht bilden, weil die Bank nirgends verrät, was ein Punkt in Franken tatsächlich wert ist.

Deckt Gold medizinische Notfälle im Ausland, die Silber nicht deckt? Ja. Eine Reise-Assistance übernimmt Rückreise, Rücktransport und Heilungskosten bis CHF 250’000, sofern mindestens 60 Prozent der Reisekosten mit der Karte bezahlt wurden. Silber kennt diese Deckung überhaupt nicht.

Ist der Priority-Pass-Zugang bei der Gold-Karte kostenlos? Die Mitgliedschaft ja, Zugang zu über 1’500 Flughafen-Lounges laut der aktuellen Produktseite. Ob am Eingang trotzdem eine Gebühr fällig wird, so wie es andere Kantonalbanken für ihre Gold-Karten offen zugeben, verraten weder das SGKB-Factsheet noch die Produktseite.

Liegt der SGKB-Zins für Gold über dem gesetzlichen Höchstsatz? Ja, nach beiden bankeigenen Dokumenten: 13 Prozent laut der aktuellen Bankpreisliste, 14.00 Prozent laut der weiterhin von der Produktseite verlinkten, kartenspezifischen Preisübersicht. Der seit 1. Januar 2026 gültige Höchstsatz für Konsumkredite liegt bei 12 Prozent, beide SGKB-Zahlen liegen darüber.

Spart man bei Gold gegenüber Silber am Bancomaten? Nein, beide Stufen verlangen 4 Prozent (mindestens CHF 10). Einen tieferen Satz gibt es erst bei Platinum, dort 2.5 Prozent.

Was unterscheidet Silber, Gold, Gold International und Platinum bei der SGKB? Silber (CHF 100, mit You-Konto dauerhaft gratis) kommt ganz ohne medizinische Reisekomponente aus. Gold (CHF 200) schliesst diese Lücke und legt Mietwagenschutz, Ticketversicherung sowie Priority Pass obendrauf, surprize steigt auf 1.5 Punkte pro Franken. Die EUR/USD-Variante Gold International rechnet in Fremdwährung ab und führt keinen dokumentierten surprize-Satz. An der Spitze steht Platinum (CHF 550), mit doppeltem Punktesatz, einer auf 2.5 Prozent gesenkten Bargeldkommission und einem Lounge-Zugang ohne jede Einschränkung.

Die App des Herausgebers in Zahlen

84’674 Bewertungen auf App Store, gelesen am 9. Oktober 2026.

4.71 von 5
15

Was die Versicherung wirklich deckt

In der Karte enthalten · Allianz (AWP P&C S.A., Zweigniederlassung Wallisellen)

  • Zahlungsbedingung, damit der Schutz giltDie Reisekosten bzw. der Kaufpreis müssen mindestens zu 60 Prozent mit der Karte bezahlt worden sein (gilt je nach Versicherungsdeckung; laut der Leistungstabelle auf viseca.ch ist für Such- und Rettungskosten, Online-Kontoschutz, Online-Rechtsschutz und 24h-Assistance keine Kartenzahlungsquote vorausgesetzt).Bedingungen, Seite 2
  • Annullierung der Reise (Storno)CHF 20’000 (Reiseannullation; das SGKB-Faktenblatt führt den Reiseunterbruch separat mit CHF 15’000, dieses Schema führt dafür kein eigenes Feld)Bedingungen, Seite 2
  • Heilungskosten und RücktransportMedizinische Reise-Assistance: Kostenübernahme bis max. CHF 250’000 pro Ereignis, u.a. für Rückreise, Rücktransport, Überführung in ein geeignetes Spital sowie Heilungskosten (das SGKB-Factsheet nennt eine gemeinsame Obergrenze, keine separate Aufteilung).Bedingungen, Seite 3
  • Dauer der Reisemax. 90 Tage pro Reise (Reiseannullation, Reiseunterbruch, Gepäck- und Medizinische Reise-Assistance-Deckungen); unlimitiert bei Transportmittelunfall, Such- und Rettungskosten sowie Mietwagen-SelbstbehaltversicherungBedingungen, Seite 2
  • Selbstbehalt beim MietwagenCHF 10’000 pro EreignisBedingungen, Seite 2
  • Unfall: InvaliditätCHF 500’000 (Kapitalleistung bei Unfällen mit Invalidität oder Todesfolge)Bedingungen, Seite 2
  • Wenn du schon eine andere Versicherung hastBei Mehrfachversicherung erbringt der Versicherer seine Leistungen subsidiär; hat der Versicherer trotzdem Leistungen erbracht, gelten diese als Vorschuss und die versicherte Person tritt ihre Ansprüche gegenüber Dritten an den Versicherer ab.

Der Einkaufsschutz

Alle Beträge, Auflagen und Ausnahmen für jede Karte

Beschwerden und Aufsicht

St. Galler Kantonalbank

Fälle beim Bankenombudsman

Ein einzelner Fall bedeutet nicht, dass der betroffene Kartenherausgeber sich etwas hat zuschulden kommen lassen. Der Schweizerische Bankenombudsman veröffentlicht ausschliesslich Zahlen für die ganze Branche, nie für einzelne Anbieter.

  • 2024136 Fälle in der Branche
  • 2025120 Fälle in der Branche

Zahlen gelten für die ganze Branche, nicht für St. Galler Kantonalbank allein. Quellen: Jahresbericht 2024 und Jahresbericht 2025 des Bankenombudsman

Bei der Aufsicht

Verweist auf der eigenen Beschwerdeseite auf den Schweizerischen Bankenombudsman als nächste Instanz. Beleg, gelesen 13. Juli 2026

Das ganze Bild mit Methode und Quellen

Bedingungshistorie

  • 1. Juli 2026Verzugszins/Kreditzins von 14.00% auf 13% gesenkt

Datierte Änderungen beim Herausgeber, aus unserer Kartendatenbank. Alle Bedingungsänderungen für SGKB Kantonalbank Mastercard Gold / Visa Gold

Bedingungen geprüft am 13. Juli 2026Nächste Prüfung: November 2026

Das Datum wird gesetzt, wenn die Bedingungen zuletzt direkt beim Herausgeber gelesen wurden.

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