UBS Basic Card im Test: CHF 40 Jahresgebühr, oft gratis, aber gar kein KeyClub-Bonusprogramm und ein höherer Fremdwährungsaufschlag als die drei anderen UBS-Karten, Note 3.3
UBS Basic Card: die günstigste UBS-Kreditkarte, aber die teuerste im Ausland
Die Basic Card ist die letzte und einfachste der vier UBS-Kreditkarten, unter der Classic angesiedelt. Sie kostet 40 Franken im Jahr, im ersten Jahr immer gratis und danach in jedem Jahr gebührenfrei, in dem du mehr als 24 Kauftransaktionen tätigst. Damit ist sie mit Abstand die günstigste im eigenen Kartensortiment: weniger als die Hälfte der Classic-Jahresgebühr von 100 Franken, ein Bruchteil der 500 Franken der Platinum. Was die Basic Card dafür aufgibt, ist alles, was mit Punkten zu tun hat: Dem Faktenblatt fehlt der ganze Abschnitt «Bonusprogramm UBS KeyClub», den Classic, Gold und Platinum jeweils haben. Die Karte schreibt nie etwas gut, ganz gleich wie viel du mit ihr bezahlst. Und ausgerechnet dort, wo ein Bonusprogramm die höheren Kosten sonst abfedern könnte, dem Ausland, verlangt die Basic Card mehr als ihre Geschwister: 2 statt 1.75 Prozent Bearbeitungszuschlag, real rund 3.7 statt 3.45 Prozent für eine Zahlung in Euro oder Dollar. Für diesen Test gelesen: das Faktenblatt UBS Basic Card (Dokument 84457D, März 2026), die Allgemeinen Versicherungsbedingungen UBS Basic, Classic und Gold Kreditkarten (Ausgabe 2024) sowie drei Forenstimmen aus Reddit, die einzigen, die dieses Kartenprodukt beim Namen nennen. Note 3.3 lautet mein Fazit: die billigste UBS-Karte am Ladentisch, aber ohne jeden Ausgleich, sobald du sie im Ausland einsetzt.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Jahresgebühr beträgt CHF 40, im ersten Jahr immer gratis und in jedem Jahr gebührenfrei, in dem du mehr als 24 Kauftransaktionen erreichst. Ein UBS-Konto ist wie bei jeder Karte des Hauses zwingende Voraussetzung, das Mindestalter liegt bei 18 Jahren (16 Jahre für eine Partnerkarte).
- Ein Bonusprogramm gibt es nicht, in keiner Form: Anders als Classic, Gold und Platinum fehlt der Basic Card der ganze KeyClub-Abschnitt im Faktenblatt. Ohne jeden Ausgleich stehen beim Referenzbudget dieser Seite, CHF 2’000 Kartenumsatz im Monat, netto rund CHF 112 im Jahr an Karten- und Auslandskosten, oder rund CHF 72, sobald die Jahresgebühr durch mehr als 24 Kauftransaktionen entfällt. Im Rechner weiter unten siehst du die Karte deshalb mit CHF 0 an laufenden Vorteilen, egal wie viel du umsetzt.
- Der Fremdwährungsaufschlag liegt bei 2 Prozent eigenem Bearbeitungszuschlag, höher als die 1.75 Prozent der drei übrigen UBS-Karten. Zusammen mit dem Kurs der Kartenorganisation ergibt das für Euro- oder Dollar-Zahlungen einen tatsächlichen Aufschlag von rund 3.7 Prozent, mehr als bei Classic, Gold oder Platinum.
- Eine automatische Reise- und Flugunfallversicherung (Generali) ist trotzdem inbegriffen, in derselben Höhe wie bei der Classic: Tod oder Invalidität bis CHF 300’000, Bergung und Rücktransport bis CHF 60’000, ausbezahlt aber nur, wenn du rund vier Fünftel der Reisekosten mit der Karte beglichen hast.
- Am Bancomat berechnet UBS für alle vier Kartenstufen dieselbe Kommission von 4 Prozent (mind. CHF 10 pro Bezug, Tageslimite CHF 1’000): Die Basic Card macht hier keine Ausnahme. Wer nicht vollständig zahlt, trägt denselben gesetzlichen Höchstsatz von 12 Prozent, fällig 22 Tage nach Rechnungsdatum.
- Trustpilot bewertet UBS insgesamt mit 4.2 von 5 (2’085 Bewertungen); im App Store kommt «UBS & UBS key4» auf 4.73 von 5 (209’722 Bewertungen). Beide Werte gelten unternehmensweit, identisch für alle vier UBS-Kartenstufen, und ergeben die Teilnote «Stimmen im Netz» von 4.4.
Kartendaten
- Jahresgebühr
- CHF 40Gratis im ersten Jahr, danach CHF 40/Jahr, dauerhaft gratis bei mehr als 24 Kauftransaktionen im Jahr. Partnerkarte: erstes Jahr gratis, danach CHF 20/Jahr unter derselben Transaktionsbedingung.
- Vorteile
- Vom Herausgeber nicht veröffentlicht
- Fremdwährungsgebühr
- 2.00%
- Zins
- 12.00%Jahreszins 12% bei Teilzahlungsoption (Kreditoption). Zahlungsfrist: 22 Tage ab Rechnungsdatum (UBS Faktenblatt Basic Card, Fussnote 2).
- Zinsfreie Tage
- Vom Herausgeber nicht veröffentlicht
- Bargeldbezug
- 4%, mind. CHF 10 pro BezugGilt einheitlich für Bargeldbezug in der Schweiz und im Ausland; Bancomat-Tageslimite CHF 1’000. Quelle: UBS Faktenblatt Basic Card 84457D (Fussnote 4).
- Reiseversicherung
- EnthaltenAutomatische Reise- und Flug-Unfallversicherung (Versicherungsträger: Generali), wenn mindestens 80% der Reise mit der Karte bezahlt wurden. Todesfall/Invalidität max. CHF 300’000, Bergung/Rücktransport max. CHF 60’000. Zusatzversicherung UBS Reiseschutz Plus optional CHF 98/Jahr.
- Zahlungsnetzwerk
- Vom Herausgeber nicht veröffentlicht
- Voraussetzungen
- 18 Jahre für die Hauptkarte, 16 Jahre für die Partnerkarte. Ein UBS-Konto ist zwingende Voraussetzung.
Was dir die Karte bei deinem Ausgabenniveau zurückgibt
Zieh am Regler und stell die UBS Basic Card neben die TCS Travel Mastercard Gold. Dieselbe Rechnung wie auf der Startseite: Bonuswert minus Jahresgebühr, aus den Kartendaten. Die Rückvergütung ist nicht die Note: dort wiegen auch Schutz und Kosten mit.
Berechnet als Vorteil minus Jahresgebühr, bei monatlich vollständig beglichener Rechnung.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Die Karte ist im ersten Jahr gratis und bleibt bei mehr als 24 Kauftransaktionen im Jahr dauerhaft gebührenfrei; sonst kostet sie CHF 40 im Jahr ab dem zweiten Jahr.
- Auch ohne Bonusprogramm ist eine automatische Reise- und Flugunfallversicherung (Versicherungsträger: Generali) inbegriffen: Todesfall/Invalidität bis CHF 300’000, Bergung/Rücktransport bis CHF 60’000.
- Eine Nutzerstimme im Forum bestätigt, dass selbst «the more basic UBS credit card» eine Reiseversicherung mitbringt, auch wenn der Deckungsumfang bei teureren Karten variiert.
- Der Bargeldbezug kostet trotz des höheren Fremdwährungsaufschlags gleich viel wie bei Classic und Gold: 4%, mindestens CHF 10 pro Bezug.
- Mit CHF 40 im Jahr, oder gratis, ist die Basic Card die günstigste der vier UBS-Kreditkarten, weniger als die Hälfte der Classic-Jahresgebühr von CHF 100.
Nachteile
- Ein UBS-Konto ist zwingende Voraussetzung für die Basic Card.
- Der Fremdwährungsaufschlag liegt bei 2%, höher als die 1.75% der drei übrigen UBS-Karten, trotz des «Basic»-Namens.
- Der Fremdwährungsaufschlag besteht auch bei der Basic Card aus zwei Posten: 2% UBS-eigenem Bearbeitungszuschlag plus dem Netzwerkkurs der Kartenorganisation obendrauf, tatsächlich rund 3.7% für EUR/USD.
- Eine unabhängige Messung (moneyland.ch Swiss Credit Card Cost Study 2025, Stichprobe an 13 Tagen im April und Mai 2025) fand für UBS-Karten generell einen Wechselkursaufschlag von 1.8% für Visa beziehungsweise 1.9% für Mastercard, zusätzlich zum eigenen Bearbeitungszuschlag.
- Der Basic Card fehlt das UBS-KeyClub-Bonusprogramm vollständig, im Unterschied zu Classic, Gold und Platinum; dem Faktenblatt fehlt der entsprechende Abschnitt.
- Wie viele zinsfreie Tage zwischen Einkauf und Rechnungsstellung gelten, ist nicht veröffentlicht; UBS nennt gemäss Fussnote 2 des Faktenblatts nur eine 22-tägige Zahlungsfrist ab Rechnungsdatum.
- Der Jahreszins bei Teilzahlung liegt bei 12 Prozent, dem gesetzlich zulässigen KKG-Höchstsatz, nicht darunter.
Das Urteil in einem Satz: die günstigste der vier UBS-Kreditkarten, mit derselben Reiseversicherung wie die Classic, aber ganz ohne Bonusprogramm und mit einem höheren Fremdwährungsaufschlag, der genau dort zuschlägt, wo ein Ausgleich am meisten fehlen würde.
UBS-Basic-Card-Erfahrungen: ehrlich dünn im Netz
Zur Basic Card selbst äussern sich im Schweizer Netz nur wenige Stimmen namentlich, ein deutlich schmaleres Feld als bei der Classic. Eine einzige Reddit-Diskussion, ausgerechnet zur Frage «welche Kreditkarte hat die niedrigsten Voraussetzungen», nennt das Kartenprodukt zweimal beim Namen, dazu eine dritte Stimme aus einem anderen Thread. Drei Stimmen sind wenig, aber alle drei tragen ein eigenes, überprüfbares Faktum, keine reine Meinungsäusserung. Genau deshalb stehen sie hier, statt zu einer grösseren, aber schwächeren Zahl aufgefüllt zu werden.
"You don't need a UBS bank account to have a UBS Basic card."
@AntiquePsychology792 bei Reddit r/SwissPersonalFinance, Thread «Lowest requirement credit card», 27. Juni 2024.
Diese Aussage widerspricht dem gelesenen Faktenblatt direkt: Dort steht schwarz auf weiss, «Ein UBS Konto ist zwingende Voraussetzung», und zwar für alle vier UBS-Kreditkarten gleichermassen, nicht nur für die Basic Card. Die Primärquelle, das aktuelle Faktenblatt 84457D, wiegt schwerer als ein einzelner, zwei Jahre alter Forenkommentar ohne eigene Quellenangabe: Diese Seite übernimmt die Aussage deshalb nicht als Beleg für Kontofreiheit. Möglich ist, dass sich die Bedingung seither geändert hat oder dass die Stimme einen Sonderfall beschreibt, den das Faktenblatt nicht abdeckt, geklärt ist das nicht. Wer die Karte ohne bestehendes UBS-Konto will, sollte sich vor dem Antrag direkt bei UBS erkundigen, statt sich auf diesen Kommentar zu verlassen.
Derselbe Nutzer liefert im selben Thread eine zweite, unabhängig überprüfbare Zahl:
"UBS Basic Card has a standard payment limit of Fr. 4000 per month therefore you would be eligible.
https://www.ubs.com/ch/en/private/accounts-and-cards/creditcards/special.html"
@AntiquePsychology792 bei Reddit r/SwissPersonalFinance, Thread «Lowest requirement credit card», 27. Juni 2024.
Eine Ausgabenlimite von CHF 4’000 im Monat ist niedriger als die CHF 5’000 der drei übrigen UBS-Kartenstufen, ein Detail, das UBS im gelesenen Faktenblatt zwar führt, aber nicht in seiner Marketingtabelle hervorhebt. Die Aussage passt zur Rolle der Karte als niedrigste Einstiegshürde im eigenen Sortiment, eine Tür, durch die auch kommt, wer für die teureren Stufen eventuell nicht in Frage käme.
Eine dritte, unabhängige Stimme aus einem anderen Thread bestätigt eine Leistung, die man einer Karte ohne Bonusprogramm nicht sofort zutraut:
"Even the more basic UBS credit card has travel insurance. Though coverage will vary for more expensive credit cards"
@MarquesSCP bei Reddit r/SwissPersonalFinance, Thread «Best Swiss credit card with solid travel insurance», 25. September 2024.
Der Wortlaut «the more basic UBS credit card» lässt offen, ob damit wörtlich die Basic Card oder informell die Classic als «einfachere» UBS-Karte gegenüber Gold und Platinum gemeint ist. Für beide Lesarten stimmt die Kernaussage mit dem gelesenen Faktenblatt überein: Auch ohne Bonusprogramm bleibt die automatische Reiseversicherung erhalten, und die Deckung wächst erst bei den teureren Stufen. Wer bei einer Karte ohne KeyClub-Punkte automatisch auch eine fehlende Reiseversicherung vermutet, liegt damit falsch.
Kein KeyClub, kein Ausgleich: was die Basic Card wirklich kostet
Bei Classic, Gold und Platinum federt das KeyClub-Bonusprogramm die Jahresgebühr zumindest teilweise ab, wenn auch beim gewöhnlichen Ausgabenniveau dieser Seite nie vollständig. Bei der Basic Card gibt es diesen Ausgleich gar nicht: Dem Faktenblatt fehlt der komplette Abschnitt «Bonusprogramm UBS KeyClub», den die drei anderen UBS-Faktenblätter jeweils führen, eine negative Verifizierung, aber eine eindeutige. Wer die Karte einsetzt, sammelt nichts, ganz gleich ob CHF 500 oder CHF 5’000 im Monat über sie laufen. Diese Seite bewertet ein Kartenprodukt ohne jedes laufende Bonusprogramm methodisch mit der festen Teilnote 1.5 bei «Bonuswert», demselben Wert, den auch andere Karten ohne Cashback- oder Punkteprogramm auf dieser Seite tragen: eine Karte ohne Programm kann in dieser Kategorie nie besser abschneiden als eine mit einem schwachen, aber echten Programm.
Was das in Franken heisst: Beim Referenzbudget dieser Seite, CHF 2’000 Kartenumsatz im Monat, wovon 15 Prozent typischerweise im Ausland anfallen, summieren sich Jahresgebühr und Fremdwährungskosten auf netto rund CHF 112 im Jahr, wenn die 40-Franken-Gebühr fällig wird. Erreichst du mehr als 24 Kauftransaktionen im Jahr und die Gebühr entfällt, bleiben noch rund CHF 72 an reinen Auslandskosten übrig. Keine dieser Summen wird durch irgendeine Gutschrift kompensiert. Im Rechner weiter unten siehst du die Basic Card deshalb konsequent bei CHF 0 an laufenden Vorteilen, unabhängig davon, wie viel du auf die Karte lädst, ein ehrlicher Unterschied zu jeder Karte mit auch nur einem kleinen Bonusprogramm.
Der höhere Fremdwährungsaufschlag: 2 statt 1.75 Prozent, real rund 3.7 Prozent
Ausgerechnet beim Namen «Basic» würde man den günstigsten, nicht den teuersten Fremdwährungsaufschlag der UBS-Reihe erwarten. Das Gegenteil ist der Fall. Für Umrechnungen und für CHF-Käufe im Ausland verlangt die Basic Card einen eigenen Bearbeitungszuschlag von 2 Prozent, ein Viertel-Prozentpunkt mehr als die 1.75 Prozent bei Classic, Gold und Platinum. Obendrauf kommt bei allen vier Karten derselbe zweite Posten: die Marge, die Visa oder Mastercard selbst auf den Wechselkurs schlägt, laut Faktenblatt bis zu 1.7 Prozentpunkte bei Euro, Dollar oder Pfund. Addiert man beide Posten, landet eine Zahlung in Euro oder Dollar bei rund 3.7 Prozent Gesamtaufschlag, spürbar über den rund 3.45 Prozent der drei Geschwisterkarten mit dem tieferen Bearbeitungszuschlag.
Den zweiten Posten hat moneyland.ch unabhängig gemessen, Stichprobe an 13 Tagen im April und Mai 2025: Visa-Karten aus dem UBS-Haus kamen dabei auf 1.8 Prozent, Mastercard-Karten auf 1.9 Prozent. Die Messung unterscheidet nicht nach Kartenstufe, sondern erfasst UBS-Karten ausserhalb der appgetriebenen key4-Familie insgesamt, also denselben Netzwerkkurs, den auch Classic, Gold und Platinum tragen. Der Unterschied zwischen den vier UBS-Karten liegt also nicht in diesem gemessenen Kurs, sondern allein im eigenen Bearbeitungszuschlag: 2 statt 1.75 Prozent. Wer im Ausland zahlt oder dort Bargeld holt, zahlt mit der günstigsten UBS-Karte am Ladentisch trotzdem den höchsten Preis dafür.
Reiseversicherung: dieselbe Deckung wie die Classic, trotz null Bonusprogramm
Was die Basic Card ihrem tiefen Preis zum Trotz behält, ist die automatische Reise- und Flugunfallversicherung, Versicherungsträgerin Generali Allgemeine Versicherungen AG, mit denselben Deckungssummen wie bei der Classic: bis zu CHF 300’000 bei einem tödlichen oder invalidisierenden Unfall auf der Reise, dazu bis zu CHF 60’000 für Such-, Rettungs- und Rücktransportkosten. Bricht am Reiseort während der Reise erstmals ein Krieg aus, greift der Schutz noch 14 weitere Tage. Die Hürde für die Auszahlung ist dieselbe wie bei der Classic und strenger als bei vielen Konkurrentinnen: Nur wer rund vier Fünftel der Reisekosten nachweislich mit der UBS-Karte beglichen hat, bekommt im Ernstfall etwas von Generali ausbezahlt.
Ein eigentlicher Kaufschutz gegen Diebstahl oder Beschädigung neu gekaufter Ware fehlt der Basic Card, wie schon der Classic. Zusätzlichen Schutz, etwa eine Reiseannullationsversicherung, gibt es nur gegen Aufpreis: Das optionale Paket «UBS Reiseschutz Plus» kostet CHF 98 im Jahr, dieselbe Erweiterung, die auch Classic-Karteninhaberinnen und -inhaber zubuchen können. Bemerkenswert bleibt die Grundtatsache: Eine Karte, die komplett auf ein Bonusprogramm verzichtet, verzichtet nicht auf die Reiseversicherung. Genau das bestätigt die dritte Forenstimme oben unabhängig, ohne dass UBS damit in der eigenen Marketingtabelle wirbt.
Basic Card, Classic, Gold und Platinum: die günstigste Stufe der UBS-Reihe
Alle vier UBS-Kreditkarten setzen dasselbe UBS-Konto voraus, dieselbe 4-Prozent-Kommission beim Bargeldbezug (mindestens CHF 10) und dieselben unternehmensweiten Werte bei «Stimmen im Netz». Was sich unterscheidet, ist die Kombination aus Preis, Bonusprogramm und Fremdwährungsaufschlag. Die UBS Classic kostet CHF 100 im Jahr und bringt ein KeyClub-Cashback von 0.2 Prozent mit, bei sonst identischer Reiseversicherung und dem tieferen 1.75-Prozent-Bearbeitungszuschlag. Die UBS Gold verdoppelt Deckung und Punktesatz gegenüber der Classic und ergänzt eine Mietwagen-Selbstbehaltversicherung sowie eine Bestpreis-Garantie. Die UBS Platinum geht am weitesten: eine Million Franken Reiseunfalldeckung, eine eigene Annullierungsversicherung und ein unlimitierter, kostenloser Priority-Pass-Loungezugang. Die Basic Card bildet das andere Ende dieser Reihe: die tiefste Jahresgebühr, dieselbe Grunddeckung wie die Classic bei der Reiseversicherung, aber gar kein Bonusprogramm und, einzigartig unter den vier Stufen, ein höherer statt ein gleich hoher Fremdwährungsaufschlag. Wer zwischen den Stufen wählt, tauscht bei der Basic Card also nicht nur Komfortleistungen gegen einen tieferen Preis, sondern verzichtet auf jeden laufenden Ausgleich fürs Ausland, während genau dort die Kosten höher liegen als bei den Geschwisterkarten. Ein weiterer Unterschied betrifft die Partnerkarte: Bei Classic, Gold und Platinum ist die Zusatzkarte im Preis inbegriffen, bei der Basic Card kostet sie nach dem kostenlosen ersten Jahr CHF 20 pro Jahr, sofern nicht die 24-Transaktionen-Bedingung auch sie gratis macht (Faktenblatt).
Hol dir die Karte nicht, wenn du ...
- ... auf irgendeine Form von Bonusprogramm zählst. Die Basic Card sammelt nichts, ganz gleich wie viel Umsatz über sie läuft; im Rechner weiter unten steht sie bei CHF 0 an laufenden Vorteilen.
- ... regelmässig in Euro oder Dollar zahlst oder im Ausland Bargeld beziehst. Der tatsächliche Fremdwährungsaufschlag liegt bei rund 3.7 Prozent, höher als bei Classic, Gold oder Platinum, ohne dass ein Bonusprogramm das ausgleicht.
- ... ohne bestehendes UBS-Bankverhältnis zur Karte greifen willst. Das gelesene Faktenblatt macht ein UBS-Konto zur Bedingung; ein einzelner, älterer Forenkommentar behauptet das Gegenteil, taugt dafür aber nicht als verlässliche Grundlage.
- ... auf eine höhere Ausgabenlimite angewiesen bist. Eine Forenstimme nennt CHF 4’000 im Monat als Standardlimite, niedriger als bei den drei anderen UBS-Kartenstufen.
- ... die Rechnung häufiger nur teilweise begleichst statt sie voll zu bezahlen. Der Zins liegt bei 12 Prozent, dem gesetzlichen Höchstsatz, und anders als bei Classic oder Gold gibt es kein Bonusprogramm, das diesen Nachteil irgendwo auffängt.
Hol dir die Karte, wenn du ...
- ... sowieso UBS-Kundin oder -Kunde bist oder werden willst und hauptsächlich in Franken zahlst. Dann bleiben sowohl die 40-Franken-Gebühr als auch der höhere Fremdwährungsaufschlag weitgehend Theorie.
- ... mehr als 24 Kauftransaktionen im Jahr über die Karte laufen lässt. Dann kostet die Basic Card in diesen Jahren gar nichts, die günstigste Art, eine UBS-Kreditkarte zu besitzen.
- ... eine automatische Reiseversicherung willst, ohne für ein Bonusprogramm mitzuzahlen. Bis CHF 300’000 bei Tod oder Invalidität, genauso wie bei der teureren Classic, solange du wie dort rund vier Fünftel der Reise über die Karte laufen lässt.
- ... eine einfache, günstige Zweitkarte für den Alltag zu Hause suchst. Für regelmässige Auslandszahlungen oder ein Bonusprogramm wechselst du besser zur Classic oder Gold.
UBS Basic Card beantragen: Ablauf und Voraussetzungen
Beantragt wird die Basic Card online über ubs.com, immer verknüpft mit einem UBS-Konto. Mindestens 18 Jahre braucht es für die Hauptkarte, 16 genügen bei einer Partnerkarte; zum nötigen Einkommen äussern sich die gelesenen Unterlagen nicht. Über die Zusage entscheidet danach die gesetzlich vorgeschriebene Bonitätsprüfung.
Da kein Bonusprogramm läuft, gibt es auch keine Anmeldung, um die zu verpassen: Die Karte funktioniert vom ersten Tag an wie ein reines Zahlungsmittel. Wer den 12-Prozent-Zins nie sehen will, begleicht die Monatsrechnung innert 22 Tagen ab Rechnungsdatum vollständig, am einfachsten per Dauerauftrag oder eBill.
Roberts Urteil
Mein Urteil: Die UBS Basic Card ist ehrlich in dem, was sie ist, eine reine Basiskarte ohne jeden Schnickschnack, und genau darin liegt sowohl ihre Stärke als auch ihre Schwäche. Für 40 Franken im Jahr, oft sogar gratis, bekommst du eine weltweit akzeptierte UBS-Kreditkarte mit derselben Reiseversicherung bis CHF 300’000 wie die deutlich teurere Classic, ein echtes Plus für eine Karte in dieser Preisklasse. Zwei Dinge ziehen die Note auf 3.3. Erstens fehlt jedes Bonusprogramm restlos: Wer die Karte einsetzt, sammelt nie etwas, unabhängig vom Umsatz, und die Teilnote «Bonuswert» bleibt deshalb bei der methodisch festen 1.5. Zweitens, und das wiegt bei einer «Basic»-Karte besonders, verlangt UBS ausgerechnet hier den höchsten Fremdwährungsaufschlag der eigenen Reihe, real rund 3.7 Prozent statt der 3.45 Prozent bei Classic, Gold und Platinum, ohne dass irgendein Bonusprogramm diesen Nachteil auffängt. Nimm die Basic Card, wenn du ohnehin ein UBS-Konto hast, hauptsächlich in Franken zu Hause bezahlst und die Reiseversicherung ohne Zusatzkosten willst. Zahlst du öfter im Ausland oder erwartest du irgendeinen Ausgleich fürs Kartenumsatzvolumen, wechsle zur Classic oder sieh dich bei einem Herausgeber mit echtem Cashback-Programm um.
Häufige Fragen
Was kostet die UBS Basic Card? CHF 40 im Jahr, im ersten Jahr immer gratis. Ab dem zweiten Jahr entfällt die Gebühr in jedem Jahr, in dem du mehr als 24 Kauftransaktionen im Jahr tätigst.
Bekomme ich die UBS Basic Card ohne UBS-Konto? Laut dem gelesenen Faktenblatt nein: Ein UBS-Konto ist zwingende Voraussetzung, für alle vier UBS-Kreditkarten gleichermassen. Ein einzelner Forenkommentar behauptet das Gegenteil, ohne eigene Quelle und ohne Bestätigung durch weitere Stimmen; diese Seite folgt der aktuellen Primärquelle.
Hat die UBS Basic Card ein Bonusprogramm? Nein, in keiner Form. Anders als Classic, Gold und Platinum fehlt der Basic Card der komplette KeyClub-Abschnitt im Faktenblatt. Du sammelst nichts, ganz gleich wie viel du auf die Karte lädst.
Ist bei der UBS Basic Card eine Reiseversicherung enthalten? Ja, automatisch und in derselben Höhe wie bei der Classic: Tod oder Invalidität bis CHF 300’000, Bergung und Rücktransport bis CHF 60’000. Ausbezahlt wird das nur, wenn du rund vier Fünftel der Reise über die Karte bezahlt hast.
Wie teuer ist Bezahlen im Ausland mit der UBS Basic Card wirklich? Rund 3.7 Prozent für Euro- oder Dollar-Zahlungen, mehr als bei Classic, Gold und Platinum: UBS verlangt 2 Prozent eigene Kommission, dazu kommt die Marge der Kartenorganisation von bis zu 1.7 Prozentpunkten.
Was unterscheidet die Basic Card von Classic, Gold und Platinum? Die Basic Card ist mit CHF 40 im Jahr die günstigste der vier UBS-Kreditkarten und hat gar kein KeyClub-Bonusprogramm, dazu einen höheren Fremdwährungsaufschlag von 2 statt 1.75 Prozent. Classic (CHF 100), Gold (CHF 200) und Platinum (CHF 500) bringen dagegen jeweils ein KeyClub-Cashback mit, das mit jeder Stufe wächst, bei gleichbleibendem Fremdwährungsaufschlag.
Die App des Herausgebers in Zahlen
209’722 Bewertungen auf App Store, gelesen am 9. Oktober 2026.
Was die Versicherung wirklich deckt
In der Karte enthalten · GENERALI Allgemeine Versicherungen AG, Avenue Perdtemps 23, 1260 Nyon (Versicherungsträger der Reise- und Flug-Unfallversicherung); EUROP ASSISTANCE (SCHWEIZ) VERSICHERUNGEN AG, gleiche Adresse (SOS-Hilfsleistungen/Beratung in Notfällen).
- Zahlungsbedingung, damit der Schutz giltNachweis, dass die Reisekosten (abzüglich eines allfälligen geleisteten Barvorschusses von max. 20% der Reisekosten) mit der UBS Karte bezahlt worden sind (Ziffer i.5); faktisch rund 80% der Reise.Bedingungen, Seite 1
- Annullierung der Reise (Storno)Nicht enthalten
- Heilungskosten und RücktransportTransport- und Rettungskosten (Suchaktionen, Reisen/Transporte des Versicherten an den Behandlungsort, nicht krankheits- oder unfallbedingte Rettungsaktionen, Bergung und Überführung der Leiche): max. CHF 60’000, innert 5 Jahren ab Unfalltag, subsidiär zu einer bestehenden Unfallversicherung.Bedingungen, Seite 3
- Dauer der ReiseEine Reise dauert max. 91 Tage, beinhaltet mindestens eine Übernachtung ausserhalb des üblichen Wohnsitzes oder muss einen Hin- und einen Rückweg umfassen, mit mehr als 30 km Entfernung vom Wohnort.Bedingungen, Seite 2
- Selbstbehalt beim MietwagenNicht enthalten
- Unfall: InvaliditätInvaliditätsentschädigung (Reise- und Flug-Unfallversicherung), nach Invaliditätsgrad: max. CHF 300’000 (Basic).Bedingungen, Seite 3
- Wenn du schon eine andere Versicherung hastBei Mehrfachversicherung erbringt EUROP ASSISTANCE bzw. GENERALI ihre Leistungen subsidiär.Bedingungen, Seite 2
Beschwerden und Aufsicht
UBS
Fälle beim Bankenombudsman
Ein einzelner Fall bedeutet nicht, dass der betroffene Kartenherausgeber sich etwas hat zuschulden kommen lassen. Der Schweizerische Bankenombudsman veröffentlicht ausschliesslich Zahlen für die ganze Branche, nie für einzelne Anbieter.
- 2024136 Fälle in der Branche
- 2025120 Fälle in der Branche
Zahlen gelten für die ganze Branche, nicht für UBS allein. Quellen: Jahresbericht 2024 und Jahresbericht 2025 des Bankenombudsman
Bei der Aufsicht
Steht auf der Mitgliederliste der Schweizerischen Bankiervereinigung und ist damit vom Mandat des Schweizerischen Bankenombudsman erfasst. Beleg, gelesen 13. Juli 2026
Bedingungshistorie
Noch keine dokumentierten Bedingungsänderungen. Die Dokumente der Karte werden monatlich geprüft.
Das Datum wird gesetzt, wenn die Bedingungen zuletzt direkt beim Herausgeber gelesen wurden.
