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Kreditkart

UBS Platinum Kreditkarte im Test: CHF 500 Jahresgebühr ergeben beim Referenzbudget ein Minus von CHF 356, die tiefste Note der UBS-Reihe, doch ein Priority Pass mit unlimitiertem Zugang für dich und einen Gast bleibt der einzige echte Gratis-Lounge-Zugang der Serie. Note 2.6

UBS Platinum Kreditkarte: die tiefste Note der eigenen Reihe, und wofür sie trotzdem reicht

UBS Platinum ist die teuerste der vier UBS-Kreditkarten und, gemessen an unserer Note, zugleich die schwächste: 2.6, tiefer als Classic (3.6), Gold (3.4) und selbst die günstige Basic Card (3.3). Der Grund liegt nicht in einer schlechten Karte, sondern in einer Rechnung, die mit jeder Stufe ungünstiger wird. Das KeyClub-Cashback steigt von Classic über Gold zu Platinum zwar von 0.2 auf 0.4 auf 0.6 Prozent, doch die Jahresgebühr wächst schneller, von 100 über 200 auf 500 Franken. Bei 2’000 Franken Kartenumsatz im Monat, dem Referenzbudget dieser Seite, bringt das 0.6-Prozent-Cashback brutto 144 Franken im Jahr; gegen die 500 Franken Gebühr bleibt ein Minus von 356 Franken, mehr als das Dreifache des Gold-Minus von 104 Franken. Wer trotzdem zur Platinum greift, tut das kaum wegen des Cashbacks, sondern wegen zweier Leistungen, die es nur auf dieser Stufe gibt: ein Priority Pass mit unbegrenztem, kostenlosem Lounge-Zugang für dich und einen Gast, und eine vollständige Reise- und Unfallversicherung bis zu einer Million Franken pro Person, ohne separaten Zukauf.

Für diesen Test gelesen: das Faktenblatt UBS Platinum Kreditkarte (Dokument 84467D, Mai 2026), die konsolidierte Preisliste «Dienstleistungen und Preise für private Kundinnen und Kunden», die Allgemeinen Versicherungsbedingungen zur Platinum Card (Ausgabe 07.2023) sowie sechs Forenstimmen aus Reddit, die die Platinum-Stufe ausdrücklich beim Namen nennen. Die Note 2.6 setzt sich zusammen aus einer schwachen Kostennote (1.5) und einem noch schwächeren Bonuswert (1.2), getragen von einer starken Schutznote (4.5) und Stimmen im Netz (4.4), die für eine Grossbank auffallend gut ausfallen. Innerhalb der eigenen Kartenreihe ist 2.6 die tiefste Note; auch im Vergleich aller von uns bewerteten Karten liegt sie ganz unten, knapp hinter der swisscard Credit Card und der Viseca Platinum mit je 2.7.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Platinum kostet CHF 500 im Jahr (CHF 250 im ersten Jahr), eigenständig auch in EUR (175/350) und USD (200/400) erhältlich. Im UBS Banking-Kontopaket (ab 26 Jahren) sind es CHF 34 im Monat mit UBS Debitkarte oder CHF 42 ohne. Ohne eigenes UBS-Konto gibt es die Karte nie, auf keiner der vier Stufen des Hauses.
  • Das KeyClub-Bonusprogramm gibt 6 Punkte pro CHF 1000 Umsatz (0.6 Prozent), automatisch und ohne Deckel, das Anderthalbfache der Gold und das Dreifache der Classic. Beim Referenzbudget dieser Seite, CHF 2’000 Kartenumsatz im Monat, sind das CHF 144 brutto im Jahr; nach Abzug der CHF 500 Jahresgebühr bleibt ein Minus von CHF 356, das schwächste der vier UBS-Ergebnisse. Rechne dein eigenes Niveau im Rechner weiter unten.
  • Ein kostenloser Priority Pass gibt dir und einem Gast unbegrenzten Zutritt zu Lounges weltweit, laut UBS selbst rund CHF 750 Wert pro Jahr; anders als bei der Gold kostet hier kein einzelner Besuch extra.
  • Die Reiseversicherung ist vollständig inbegriffen, ohne Zusatzkauf: Todesfall/Invalidität bis CHF 1’000’000 pro Person (CHF 5’000’000 pro Familie), eine Annullierungsversicherung UND eine eigene Reiseabbruchversicherung bis je CHF 30’000, dazu Auslandheilungskosten bis CHF 1’000’000 pro Person.
  • Für die teuerste Versicherungsleistung, die Reise- und Flugunfallversicherung selbst, brauchst du rund 80 Prozent Kartenzahlung; Shop Garant, die beiden Mietwagenversicherungen und die Bestpreis-Garantie verlangen nur 50 Prozent.
  • Der Fremdwährungsaufschlag liegt real bei rund 3.45 Prozent, genau wie bei Classic und Gold, und der Bargeldbezug kostet trotz Premium-Preisschild weiterhin 4 Prozent (mind. CHF 10 / EUR 8 / USD 10).
Karte UBS Platinum Kreditkarte
Beantragen bei ubs.comWerbelink(öffnet in neuem Tab)Bedingungen geprüft am 13. Juli 2026

Kartendaten

Jahresgebühr
CHF 500Kartenpaket inkl. Partnerkarte: CHF 250 im ersten Jahr, danach CHF 500/Jahr. Auch in EUR (350) und USD (400) erhältlich. Im UBS Banking-Kontopaket (ab 26 Jahren): CHF 408 bzw. 504 pro Jahr.
Punkte
6 KeyClub-Punkte pro CHF 1000 Umsatz, wird vierteljährlich gutgeschrieben. 1 KeyClub-Punkt = CHF 1 bei Einlösung im KeyClub eStore. Bei Karten in EUR/USD wird der Umsatz zum geltenden UBS-Verkaufskurs in CHF umgerechnet.Keine Obergrenze im Faktenblatt angegeben
Fremdwährungsgebühr
1.75%
Zins
12.00%Jahreszins 12% bei Teilzahlungsoption. Zahlungsfrist: 22 Tage ab Rechnungsdatum (UBS Faktenblatt Platinum).
Zinsfreie Tage
Vom Herausgeber nicht veröffentlicht
Bargeldbezug
4%, mind. CHF 10 / EUR 8 / USD 10 pro BezugGilt einheitlich für Bargeldbezug in der Schweiz und im Ausland, auch bei EUR-/USD-Kartenwährung; Bancomat-Tageslimite CHF/EUR/USD 1’000. Quelle: UBS Faktenblatt Platinum 84467D und services-prices-de.pdf S. 12.
Reiseversicherung
EnthaltenUmfassend, für die meisten Teile unabhängig von der Zahlungsmethode (Ausnahme: Reise-/Flugunfall, Shop Garant, CDW, LDW, Bestpreis-Garantie setzen eine Zahlung mit der UBS Platinum-Karte voraus). UBS Reiseschutz Plus ist ENTHALTEN (muss nicht separat gekauft werden). Todesfall/Invalidität max. CHF 1’000’000/Person (5’000’000/Familie), Reiseannullation max. CHF 30’000, Reiseunterbruch max. CHF 30’000, Auslandsbehandlung max. CHF 1’000’000/Person, Flugverspätung CHF 800/Person.
Zahlungsnetzwerk
Visa/Mastercard
Voraussetzungen
18 Jahre für die Hauptkarte, 16 Jahre für die Partnerkarte. Ein UBS-Konto ist zwingende Voraussetzung.

Was dir die Karte bei deinem Ausgabenniveau zurückgibt

Zieh am Regler und stell die UBS Platinum Kreditkarte neben die TCS Travel Mastercard Gold. Dieselbe Rechnung wie auf der Startseite: Bonuswert minus Jahresgebühr, aus den Kartendaten. Die Rückvergütung ist nicht die Note: dort wiegen auch Schutz und Kosten mit.

CHF 2’000
UBS Platinum Kreditkarte0.6% zurück in Punkten, Jahresgebühr CHF 500CHF 0netto pro JahrBringt am meisten
TCS Travel Mastercard Gold1% zurück, Jahresgebühr CHF 100CHF 0netto pro JahrBringt am meisten

Berechnet als Vorteil minus Jahresgebühr, bei monatlich vollständig beglichener Rechnung.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Die Reiseversicherung ist vollständig inbegriffen, ohne separaten Zukauf: Todesfall/Invalidität bis CHF 1’000’000 pro Person (CHF 5’000’000 pro Familie), Reiseannullation bis CHF 30’000, Reiseunterbruch bis CHF 30’000, Auslandsbehandlung bis CHF 1’000’000 pro Person.
  • Das UBS-KeyClub-Bonusprogramm gibt 6 Punkte pro CHF 1000 Umsatz (entspricht 0.6%), das Doppelte von Gold.
  • Eine Nutzerstimme im Forum vergleicht Platinum direkt mit Gold: 6 statt 4 KeyClub-Punkte pro CHF 1000, eine Reiseversicherung mit «greater coverage» und ein Limit ab CHF 20’000 statt CHF 10’000.
  • Eine zweite, unabhängige Stimme in derselben Diskussion beziffert den Break-even-Punkt gegenüber Gold auf rund CHF 9000 Kartenausgaben im Monat, ohne den Priority Pass mitzurechnen, ab dem sich die höhere Jahresgebühr über KeyClub und Versicherung lohnt.
  • Die Karte ist auch in EUR (175/350) und USD (200/400) erhältlich, mit einheitlichem Bargeldbezug von 4%, mindestens CHF 10 / EUR 8 / USD 10 pro Bezug, als einzige der vier UBS-Karten mit Dreiwährungs-Uttag.

Nachteile

  • Ein UBS-Konto ist zwingende Voraussetzung für die Platinum-Kreditkarte.
  • Derselbe zweiteilige Fremdwährungsaufschlag wie bei Classic und Gold gilt auch bei Platinum: 1.75% UBS-Bearbeitungszuschlag plus der Netzwerkkurs der Kartenorganisation obendrauf, tatsächlich rund 3.45% für EUR/USD, trotz des Premium-Preisschilds von CHF 500 im Jahr.
  • Die meisten Versicherungsteile gelten unabhängig von der Zahlungsart, doch gerade Reiseunfall, Shop Garant, die Mietwagenversicherungen und die Bestpreis-Garantie setzen voraus, dass genau mit der UBS-Platinum-Karte bezahlt wurde.
  • Zwei unabhängige Stimmen im Forum, in unterschiedlichen Threads, nennen übereinstimmend ein von UBS nicht offiziell dokumentiertes Mindesteinkommen von CHF 120’000 im Jahr für den Zugang zur Platinum-Karte.
  • Eine skeptische Gegenstimme im Forum, ein Jahr vor der Break-even-Berechnung von 9000 im Monat, hält fest: um allein über KeyClub-Punkte die Jahresgebühr zurückzuholen, ohne Versicherung und Lounge einzurechnen, braucht es CHF 50’000 Jahresumsatz auf der Karte.
  • Wie viele zinsfreie Tage zwischen Einkauf und Rechnungsstellung gelten, ist nicht veröffentlicht; UBS nennt nur eine 22-tägige Zahlungsfrist ab Rechnungsdatum.
  • Eine unabhängige Messung (moneyland.ch Swiss Credit Card Cost Study 2025, Stichprobe an 13 Tagen im April und Mai 2025) fand für UBS-Karten einen tatsächlichen Wechselkursaufschlag von 1.8% für Visa beziehungsweise 1.9% für Mastercard, zusätzlich zum eigenen Bearbeitungszuschlag, auch bei Platinum in EUR/USD.

Zwei Stimmen im selben Thread: Platinum gegen Gold, Zahl für Zahl

In keinem anderen UBS-Cluster wird die Platinum so konkret gegen die nächstkleinere Stufe durchgerechnet wie in einem einzigen Reddit-Thread vom Dezember 2024, in dem zwei Nutzerinnen und Nutzer im Dialog stehen. Die erste Stimme zählt die Unterschiede Punkt für Punkt auf:

"6 keyclub point / 1000CHF vs 4 for gold Travel insurance is included with greater coverage The lounge pass has 4 free entrance Limit start at 20k instead of 10k for gold

Only make sense to get platinum if you travel and spend a lot on CC. The card cost me 30/month"

@antho14000 bei Reddit r/SwissPersonalFinance, Thread «Credit card limits», 4. Dezember 2024.

Auf Deutsch: Diese Stimme vergleicht sechs statt vier KeyClub-Punkte pro CHF 1000, eine Reiseversicherung mit «greater coverage» und ein höheres Startlimit, und zieht eine klare Grenze: Platinum lohnt sich nur bei viel Reisen und hohem Kartenumsatz. Die genannten CHF 30 im Monat weichen von den offiziellen CHF 34 bis 42 ab, vermutlich ein älterer oder individueller Preis, und werden hier nicht als aktuelle Zahl übernommen. Dieselbe Stimme wird auch im Test der Gold zitiert, wo derselbe Vergleich aus der umgekehrten Perspektive steht.

Direkt im Anschluss destilliert eine zweite Stimme denselben Vergleich zu einer einzigen Schwelle:

"I see. With keyclub and insurance the break even point between platinum and gold is around 9k per month in spend (excluding the priority pass which can be valuable or not depending on your travel habits)."

@oskopnir bei Reddit r/SwissPersonalFinance, Thread «Credit card limits», 4. Dezember 2024.

Auf Deutsch: Diese Stimme setzt den Break-even-Punkt zwischen Gold und Platinum, allein über KeyClub und Versicherung gerechnet und ohne den Priority Pass, bei rund CHF 9’000 Kartenausgaben im Monat an, das Viereinhalbfache des Referenzbudgets dieser Seite. Eine private Forenrechnung, keine von UBS bestätigte Zahl, aber die einzige konkrete Schwelle, die sich im Netz zu diesem Vergleich findet.

CHF 50’000 nur für die Punkte: eine ältere, schärfere Warnung

Ein Jahr vor diesem Break-even-Dialog wurde dieselbe Frage in einem anderen Thread schon einmal gestellt, und die Antwort fiel schärfer aus:

"How are you able to get anything significant out of the UBS Platinum card? You need to spend 50 kCHF just to break even on the Keyclub points."

@oskopnir bei Reddit r/SwissPersonalFinance, Thread «Advice on credit cards with awards», 1. Dezember 2023.

Auf Deutsch: Dieselbe Stimme wie oben rechnet hier isoliert, nur mit den KeyClub-Punkten, ohne Versicherung oder Lounge: Um allein über das Cashback auf die CHF 500 Jahresgebühr zu kommen, brauche es CHF 50’000 Kartenumsatz im Jahr, mehr als das Doppelte des Referenzbudgets dieser Seite (CHF 24’000). Unsere eigene Rechnung bestätigt die Grössenordnung: 0.6 Prozent von CHF 50’000 ergeben CHF 300, immer noch unter der Gebühr; erst bei CHF 83’333 Umsatz gleicht das Cashback allein die CHF 500 vollständig aus. Zusammen zeigen die beiden Zitate dieselbe Wahrheit aus zwei Blickwinkeln: Nur über das Cashback rechnet sich die Platinum praktisch nie, erst mit Versicherung und Lounge zusammengerechnet rückt eine Schwelle in erreichbare Nähe.

Der Priority Pass ohne Einzelbesuchspreis: der einzige echte Gratis-Zugang der Reihe

Was die Platinum von der Gold trennt, ist an dieser Stelle keine Frage der Deckungssumme, sondern eine Frage des Kleingedruckten. Beide Stufen tragen einen kostenlosen Priority Pass, doch bei der Gold kostet jeder einzelne Lounge-Besuch trotzdem EUR 30, wie der Test der Gold im Detail zeigt. Bei der Platinum entfällt genau diese Hürde: Karteninhaberin oder Karteninhaber und ein Gast erhalten unbegrenzten, kostenlosen Zutritt, ohne Gebühr pro Besuch. UBS selbst beziffert diesen Zugang auf der eigenen Produktseite mit rund CHF 750 pro Jahr (gelesen am 17. Juli 2026), mehr als anderthalbmal die Jahresgebühr der Karte allein.

Das ist der Vorteil, den beide Forenstimmen des vorigen Abschnitts zuerst nennen, sobald sie den Wert der Platinum begründen: «Travel insurance is included with greater coverage» und «the lounge pass has 4 free entrance» stehen bei antho14000 direkt nebeneinander, und selbst die skeptischere oskopnir-Stimme rechnet den Priority Pass explizit aus ihrer CHF-9’000-Schwelle heraus, weil sein Wert «depending on your travel habits» stark schwanke. Genau diese Schwankung ist der Kern: Wer nie fliegt, sieht von den CHF 750 nichts; wer mehrmals im Jahr durch einen Flughafen mit Lounge-Zugang reist, holt allein darüber einen grossen Teil der Jahresgebühr zurück, unabhängig vom Cashback.

Zwei getrennte Versicherungen für eine abgesagte Reise: Annullierung und Reiseabbruch

Die Reiseversicherung der Platinum unterscheidet sauber zwischen zwei Zeitpunkten, die andere Karten oft in einen Topf werfen. Sagst du die Reise vor der Abreise ab, etwa wegen einer schweren Erkrankung, eines Unfalls, eines Todesfalls oder eines Schadens am Wohnort, greift die Annullierungsversicherung: Sie übernimmt die vertraglich geschuldeten Kosten bis CHF 30’000 pro Fall. Bricht dagegen eine bereits laufende Reise ab, etwa weil eine mitreisende oder nahestehende Person erkrankt, gilt eine eigene, ebenso vollständig ausformulierte Reiseabbruchversicherung: Sie organisiert und bezahlt die vorzeitige Rückreise, erstattet die Auslagen für den nicht genutzten Teil der Reise, wiederum bis CHF 30’000 pro Fall, und deckt zusätzlich bis CHF 500 pro Person an unvorhergesehenen Auslagen für die Extra-Rückreise. Beide Deckungen stehen in den Versicherungsbedingungen als eigene, vollständige Artikel mit je eigenen Unterpunkten zu Leistungen, versicherten Ereignissen und Pflichten im Schadenfall, nicht als eine einzige Zeile mit zwei Namen.

Nicht jede der elf Versicherungspositionen erreicht diese Tiefe, und bei den Auszahlungsbedingungen zeigt sich der Unterschied zur Gold direkt. Nur die Reise- und Flugunfallversicherung selbst verlangt die hohe Schwelle von rund 80 Prozent Kartenzahlung, ein strengeres Kriterium als bei vielen anderen Anbietern. Shop Garant, die beiden Mietwagenversicherungen (CDW und LDW) sowie die Bestpreis-Garantie kommen dagegen schon ab 50 Prozent Kartenzahlung, dieselbe niedrigere Schwelle wie bei der Gold. Genau dieses Muster, hohe Deckung mit strenger Auszahlungsbedingung an der teuersten Stelle, ist mit ein Grund, warum unsere Schutznote trotz des vollständigen Pakets bei 4.5 statt bei der vollen 5.0 landet.

Wo dich die Platinum trotz CHF 500 im Jahr genauso kostet wie die Classic

Zwei Kostenblöcke ändern sich mit dem Aufstieg zur Platinum nicht, ein Detail, das der Premiumpreis leicht verdeckt. Erstens der Fremdwährungsaufschlag: UBS verlangt bei jeder der vier Kartenstufen denselben zweiteiligen Zuschlag, den eigenen Bearbeitungszuschlag von 1.75 Prozent plus den Kurs von Visa oder Mastercard obendrauf, bis zu 1.7 Prozentpunkte bei Euro oder Dollar. Zusammengerechnet ergibt das rund 3.45 Prozent, exakt dieselbe Zahl wie beim Test der Classic und der Gold. Eine unabhängige Messung von moneyland.ch, Stichprobe an 13 Tagen im April und Mai 2025, findet für UBS-Karten real 1.8 Prozent bei Visa und 1.9 Prozent bei Mastercard, zusätzlich zum eigenen Bearbeitungszuschlag; die Studie schlüsselt die Werte nicht einzeln nach Kartenstufe innerhalb des klassischen UBS-Sortiments auf, gilt aber gleichermassen für alle drei Stufen ohne key4-Kennzeichnung.

Zweitens der Bargeldbezug: 4 Prozent, mindestens CHF 10, gilt bei UBS auf jeder Kartenstufe, auch bei der teuersten. Bei der Platinum kommt einzig hinzu, dass sich die Karte auch in Euro oder Dollar führen lässt: Wer sie so bestellt, zahlt EUR 8 respektive USD 10 pro Bezug statt CHF 10, dieselbe 4-Prozent-Logik, nur in der jeweiligen Kartenwährung, mit einer Tageslimite von 1’000 in dieser Währung. Einen gratis Bargeldbezug, wie ihn PostFinance auf seiner teuersten Stufe anbietet, gibt es bei keiner der vier UBS-Karten.

CHF 120’000 im Jahr: was zwei unabhängige Stimmen übereinstimmend berichten

Ein offizielles Einkommenserfordernis nennt keine der gelesenen UBS-Unterlagen zur Platinum. Im Forum taucht dieselbe Zahl trotzdem zweimal auf, in unterschiedlichen Threads, von unterschiedlichen Konten, fast ein Jahr auseinander. Die erste Stimme rechnet gleich die ganze Karte vor:

"If you make 120k/yr, you travel a lot you can have access to the platinum card from UBS.

It gives access to lounge, travel insurance and UBS keyclub is equivalent to 0.6% cashback.

But it cost 360chf/yr if you are a UBS customer otherwise it's 500.

I gain more with the platinum than with Certo, but I take advantage of the lounge a lot.

Otherwise Certo is Your best bet in Switzerland"

@antho14000 bei Reddit r/SwissPersonalFinance, Thread «Advice on credit cards with awards», 30. November 2023.

Auf Deutsch: Dieselbe Stimme, ein Jahr vor ihrem oben zitierten Gold-Vergleich, nennt hier ein Jahreseinkommen von CHF 120’000 als Voraussetzung und bestätigt 0.6 Prozent Cashback sowie CHF 500 Jahresgebühr für Nicht-UBS-Kundschaft, beides deckungsgleich mit unseren eigenen Zahlen. Die genannten CHF 360 für UBS-Kundschaft weichen von den offiziellen CHF 408 im Jahr des Banking-Kontopakets (CHF 34 im Monat) ab, vermutlich ein älterer oder individueller Preis, und werden hier nicht als aktuelle Zahl übernommen. Die Stimme positioniert die Platinum zudem gegen die Cornèrcard Certo: Für sie selbst lohne sich die Platinum wegen der Lounge-Nutzung mehr, «otherwise Certo is your best bet».

Eine zweite, unabhängige Stimme in einem ganz anderen Thread nennt fast ein Jahr später dieselbe Schwelle:

"If you travel the best card is UBS platinum.

  • It gives you 0.6% in sort of cashback (keyclub points that you can use in many ways)

-travel insurance

-access to lounge

And more perks....

And if you are banking with UBS and you have a family package it's free.

You need to make more than 120k/yr though to access the card

Before that one I had cembra one that was giving 1% at Migros/coop/cff and 0.3 elsewhere . Turns out the UBS with 0.6 everywhere is better for me in term of return and the insurance+lounge is very nice"

@reddich23 bei Reddit r/Switzerland, Thread «Best credit card in Switzerland», 12. Oktober 2023.

Auf Deutsch: Diese Stimme bestätigt unabhängig dieselben CHF 120’000, dieselben 0.6 Prozent Cashback und einen gratis Familienzugang im UBS-Bankpaket, und vergleicht die Platinum mit der eigenen früheren Karte, der Cembra One (1 Prozent bei Migros, Coop und den SBB, 0.3 Prozent sonst): Für das eigene Ausgabenmuster gebe die einheitliche 0.6-Prozent-Rate der UBS über alle Händler hinweg mehr zurück.

Zwei unabhängige Quellen, dieselbe Zahl: Das reicht dieser Seite, um CHF 120’000 als ein reales, in der Praxis erlebtes Kriterium zu benennen, aber nicht als bestätigte UBS-Regel. Keine der gelesenen offiziellen Unterlagen nennt eine Einkommensschwelle, und die gesetzlich vorgeschriebene Bonitätsprüfung bleibt der eigentliche Entscheid.

KeyClub im Alltag: was 400 Punkte im Store wert sind

Wie sich gesammelte KeyClub-Punkte in der Praxis einlösen lassen, zeigt eine kurze, konkrete Forenstimme zum Familienpaket:

"In the keyclub store. You get 2 months free. The family package with platinum is then 400 points. Pretty good deal."

@nagyz_ bei Reddit r/SwissPersonalFinance, Thread «Best joint bank accounts for couples in...», 2. Juni 2024.

Auf Deutsch: Diese Stimme beschreibt ein konkretes Einlösebeispiel im KeyClub eStore: 400 gesammelte Punkte lassen sich gegen zwei gratis Monate des Familien-Kontopakets mit Platinum-Karte eintauschen, ein «pretty good deal» in den eigenen Worten. Bei 1 KeyClub-Punkt gleich 1 Franken Einlösewert im eStore entspricht das einem nominalen Gegenwert von CHF 400, ein konkretes Beispiel, das über die generische Umtauschmechanik im Faktenblatt hinausgeht.

Classic, Gold, Platinum und Basic Card: wo die Platinum in der Reihe steht

Die Platinum ist die dritte von vier Stufen im UBS-Kartensortiment. Gegenüber der Gold steigt der KeyClub-Satz nicht ganz um das Doppelte (0.6 statt 0.4 Prozent), doch die Reiseunfalldeckung steigt auf CHF 1’000’000 pro Person (Gold: CHF 600’000), und es kommt eine eigene Annullierungs- und Reiseabbruchversicherung hinzu, die der Gold fehlt. Der grösste sichtbare Unterschied bleibt der Priority Pass: kostenlose Mitgliedschaft bei beiden Stufen, aber erst bei der Platinum ohne Gebühr pro Lounge-Besuch. Die Classic, die günstigste der drei Stufen mit KeyClub-Programm, bietet dafür weder Mietwagenschutz noch Lounge-Zugang, dafür die niedrigste Jahresgebühr des Trios. Am anderen Ende steht die UBS Basic Card, gratis im ersten Jahr und in jedem Jahr mit mehr als 24 Kauftransaktionen gebührenfrei, aber ohne jedes KeyClub-Programm und mit dem höchsten Fremdwährungsaufschlag der vier Karten (2 statt 1.75 Prozent). Was auf allen vier Stufen gleich bleibt: Ein eigenes UBS-Konto gehört immer dazu, und der Bargeldbezug kostet überall 4 Prozent.

Hol dir die Karte nicht, wenn du ...

  • ... vor allem wegen des Cashbacks kommst. 0.6 Prozent sind die höchste Rate der UBS-Reihe, decken aber beim Referenzbudget dieser Seite die CHF 500 Jahresgebühr nicht: netto bleibt ein Minus von rund CHF 356 im Jahr.
  • ... selten oder nie fliegst. Ohne Priority Pass und Reiseversicherung bleibt von den CHF 500 wenig übrig, das du tatsächlich nutzt; die Gold deckt eine automatische Reiseversicherung schon für CHF 300 weniger im Jahr.
  • ... öfter in Euro oder Dollar bezahlst. Real landest du bei rund 3.45 Prozent Aufschlag, exakt dieselbe Zahl wie bei der deutlich günstigeren Classic.
  • ... auf eine eigenständige Karte ohne UBS-Konto hoffst. Die geht bei keiner der vier Kartenstufen des Hauses, auch nicht gegen den Premiumpreis der Platinum.
  • ... öfter nur einen Teil der Rechnung begleichst. Der Jahreszins von 12 Prozent, der gesetzliche Höchstsatz, frisst den Cashback-Vorteil binnen weniger Monate wieder auf.

Hol dir die Karte, wenn du ...

  • ... viel reist und Lounges wirklich nutzt. Der Priority Pass gibt dir und einem Gast unbegrenzten, kostenlosen Zutritt, laut UBS selbst rund CHF 750 Wert pro Jahr, ohne EUR-30-Gebühr pro Besuch wie bei der Gold.
  • ... ein vollständiges Reisepaket ohne Zusatzkauf willst. Reise- und Flugunfallversicherung bis CHF 1’000’000 pro Person, eine eigene Annullierungs- und Reiseabbruchversicherung bis je CHF 30’000, und Auslandheilungskosten bis CHF 1’000’000, alles automatisch inbegriffen.
  • ... genug Kartenumsatz hast, damit sich die Gebühr über Cashback und Versicherung rechnet. Eine Forenstimme setzt die Schwelle gegenüber der Gold bei rund CHF 9’000 Kartenausgaben im Monat an, ohne den Priority Pass mitzurechnen.
  • ... ohnehin ein UBS-Konto im Banking-Kontopaket führst. Für CHF 34 im Monat mit Debitkarte wirkt die Jahresgebühr weniger isoliert als bei der eigenständigen Karte.

UBS Platinum Kreditkarte beantragen: Ablauf und Voraussetzungen

Wie bei den drei übrigen UBS-Kreditkarten läuft der Antrag online über ubs.com und ist an ein eigenes UBS-Konto gebunden. Für die Hauptkarte verlangt UBS ein Mindestalter von 18 Jahren, für eine Partnerkarte reichen 16; eine konkrete Einkommensgrenze taucht im Faktenblatt nirgends auf. Über die Zusage entscheidet stattdessen die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung deiner Kreditfähigkeit. Was im Netz übereinstimmend als praktisches Kriterium genannt wird, ein Jahreseinkommen um CHF 120’000, bleibt eine Forenbeobachtung, keine offizielle UBS-Angabe.

22 Tage nach Rechnungsdatum bleiben dir, um den vollen Saldo zu begleichen; verpasst du die Frist, greift der Jahreszins von 12 Prozent, der gesetzliche Höchstsatz. KeyClub-Punkte sammeln sich von der ersten Zahlung an und werden vierteljährlich gutgeschrieben, eine separate Anmeldung braucht es dafür nicht. Wer die Karte in Euro oder Dollar bestellt, zahlt dieselben Prozentsätze bei Gebühr und Cashback, nur umgerechnet in EUR 175/350 respektive USD 200/400, und den Bargeldbezug in der jeweiligen Kartenwährung statt in Franken.

Roberts Urteil

Mein Urteil: Die UBS Platinum verdient ihre tiefe Note ehrlich, aber die Note allein erzählt nicht die ganze Geschichte. Sie ist die tiefste innerhalb der eigenen Kartenreihe, weil beide mechanisch berechneten Teilnoten schwach ausfallen: Die Jahresgebühr von CHF 500 ist hoch, und das KeyClub-Cashback von 0.6 Prozent holt sie beim gewöhnlichen Ausgabenniveau dieser Seite nicht herein, netto bleibt ein Minus von rund CHF 356 im Jahr, mehr als das Dreifache des Gold-Minus. Wer allein auf diese Rechnung schaut, sollte bei der Gold oder der Classic bleiben.

Aber genau diese Rechnung ist nicht der Grund, aus dem im Forum irgendjemand zur Platinum greift. Zwei Leistungen tragen die Karte für eine kleinere Gruppe wirklich: der Priority Pass, der dir und einem Gast unbegrenzten Lounge-Zugang ohne Einzelbesuchsgebühr gibt, und ein vollständiges Reisepaket bis CHF 1’000’000 pro Person mit einer sauber getrennten Annullierungs- und Reiseabbruchversicherung. Eine Forenstimme setzt den Break-even gegenüber der Gold bei rund CHF 9’000 Kartenausgaben im Monat an, eine andere nennt CHF 50’000 im Jahr allein für die Punkte; beide Zahlen zeigen, dass es hohen, regelmässigen Umsatz braucht, damit sich der Aufpreis rechnet, nicht nur häufiges Reisen allein. Zwei unabhängige Forenstimmen nennen ausserdem übereinstimmend ein Jahreseinkommen um CHF 120’000 als praktisches Kriterium, eine Beobachtung, keine offizielle UBS-Regel. Reist du oft und setzt du entsprechend viel um, ist die Platinum eine ehrlich starke Karte trotz ihrer tiefen Note. Reist du selten oder rechnest du vor allem mit Cashback, gibt dir die Gold für CHF 300 weniger im Jahr fast dieselbe Versicherungstiefe, und die Classic für CHF 400 weniger eine solide Basis ohne Anspruch auf Premium.

Häufige Fragen

Lohnt sich die UBS Platinum Kreditkarte? Nur für eine bestimmte Zielgruppe: viel Reisen, hoher Kartenumsatz und der Wunsch nach einem vollständigen Versicherungspaket ohne Zusatzkauf. Rein über das KeyClub-Cashback gerechnet, stehst du beim Referenzbudget dieser Seite mit rund CHF 356 im Minus; erst der Priority Pass und die Reiseversicherung drehen die Rechnung für Vielreisende ins Positive.

Was kostet die UBS Platinum Kreditkarte wirklich? CHF 500 im Jahr, CHF 250 im ersten Jahr, auch in EUR (175/350) und USD (200/400) erhältlich. Im UBS Banking-Kontopaket sind es CHF 34 im Monat mit Debitkarte oder CHF 42 ohne. Dazu real rund 3.45 Prozent Fremdwährungsaufschlag bei Zahlungen in Euro oder Dollar.

Ist der Priority-Pass-Lounge-Zugang bei der Platinum wirklich unbegrenzt und gratis? Ja, für die Karteninhaberin oder den Karteninhaber und einen Gast, ohne Gebühr pro Besuch. Das unterscheidet die Platinum von der Gold, wo die Mitgliedschaft zwar gratis ist, aber jeder einzelne Besuch EUR 30 kostet.

Wie viel bringt das KeyClub-Cashback von 0.6 Prozent? Beim Referenzbudget dieser Seite, CHF 2’000 Kartenumsatz im Monat, sind das CHF 144 brutto im Jahr. Ziehst du die CHF 500 Jahresgebühr ab, bleibt ein Minus von CHF 356. Um allein über das Cashback auf die Gebühr zu kommen, müsstest du gemäss einer Forenstimme rund CHF 50’000 im Jahr umsetzen.

Braucht man wirklich CHF 120’000 Einkommen für die UBS Platinum? Offiziell nennt keine gelesene UBS-Unterlage eine Einkommensschwelle. Zwei unabhängige Forenstimmen, in unterschiedlichen Threads und unterschiedlichen Jahren, berichten aber übereinstimmend von CHF 120’000 als Zugangskriterium in der Praxis.

Was unterscheidet Platinum von Classic, Gold und Basic Card? Platinum (CHF 500 im Jahr) hat als einzige der vier Stufen einen unbegrenzten, kostenlosen Priority Pass sowie eine eigene Annullierungs- und Reiseabbruchversicherung. Gold (CHF 200) bietet dieselbe Reiseversicherungsfamilie mit tieferer Deckung und einen Priority Pass mit Gebühr pro Besuch. Classic (CHF 100) hat weder Lounge noch Mietwagenschutz. Die Basic Card (CHF 40, oft gratis) hat gar kein KeyClub-Programm.

Alternativen zur UBS Platinum Kreditkarte

Reicht dir ein deutlich günstigerer Einstieg mit automatischer Reiseversicherung, ohne Lounge und Mietwagenschutz, ist die UBS Classic die naheliegende Wahl innerhalb desselben Kontos. Willst du die Mietwagen-Selbstbehaltversicherung und die Bestpreis-Garantie, aber keinen unbegrenzten Lounge-Zugang, liegt die UBS Gold dazwischen, für CHF 300 weniger im Jahr als die Platinum. Ausserhalb der UBS-Familie bietet die PostFinance Platinum für weniger Geld einen eigenen Priority Pass, allerdings mit nur zwei Lounge-Besuchen pro Kalenderjahr statt unbegrenztem Zugang, dafür mit einem gratis Bargeldbezug, den keine UBS-Karte kennt. Für alle drei gilt: Ein eigenes Konto beim jeweiligen Institut ist Voraussetzung, keine der Karten gibt es unabhängig davon.

Die App des Herausgebers in Zahlen

209’722 Bewertungen auf App Store, gelesen am 9. Oktober 2026.

4.73 von 5
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Was die Versicherung wirklich deckt

In der Karte enthalten · EUROP ASSISTANCE (SCHWEIZ) VERSICHERUNGEN AG, Avenue Perdtemps 23, 1260 Nyon (Annullierung, Flugverspätung, Verpasste Abreise, Reisegepäck, Auslandheilungskosten, Reiseabbruch, Medizinische Assistance, Ersatzreise, CDW, Schlüsselversicherung, Reiseberatung/Concierge); GENERALI Allgemeine Versicherungen AG, gleiche Adresse (Reise- und Flug-Unfallversicherung, Mietwagen-Vollkaskoversicherung LDW).

  • Zahlungsbedingung, damit der Schutz giltBezahlung der Reise zu mindestens 80% bzw. des Mietfahrzeugs und des gekauften versicherten Gegenstandes zu mindestens 50% mit der UBS Platinum-Hauptkarte oder einer dazugehörigen Zweit- oder Partnerkarte (Voraussetzung für Reise- und Flug-Unfallversicherung, Shop Garant, CDW, LDW und Bestpreis-Garantie).Bedingungen, Seite 7
  • Annullierung der Reise (Storno)Annullierung (Ziffer ii B, eigener Artikel): Übernahme der vertraglich geschuldeten Annullierungskosten bei Reiserücktritt VOR der Abreise infolge eines versicherten Ereignisses (schwere Erkrankung, schwere Unfallfolgen, Tod, Schwangerschaft, Eigentumsschaden am Wohnort, Ausfall des Anreise-Transportmittels, Verlust der Arbeitsstelle, behördliche Vorladung, Diebstahl der Reisedokumente u.a.): max. CHF 30’000 pro Fall. Reiseabbruch (Ziffer ii G, eigener Artikel mit eigener Versicherungssumme): Organisation und Kostenübernahme der Extra-Rückreise bei Abbruch der bereits laufenden Reise (Erkrankung/Unfall/Tod eines Mitreisenden oder einer nahestehenden Person zu Hause, Eigentumsschaden am Wohnort, Unruhen/Naturkatastrophen/Streik, Ausfall des Transportmittels) sowie Rückerstattung der Auslagen für den nicht benützten Teil der Reise: ebenfalls max. CHF 30’000 pro Fall, zusätzlich max. CHF 500 pro Person für unvorhergesehene Auslagen bei der Extra-Rückreise/Reiseunterbruch.Bedingungen, Seite 7
  • Heilungskosten und RücktransportAuslandheilungskosten: Übernahme der nicht durch Kranken-/Unfallversicherung gedeckten Arzt- und Spitalkosten bei plötzlicher Krankheit resp. Unfall im Ausland: max. CHF 1 000’000 pro Person. Medizinische Assistance (Transport- und Rettungskosten): max. CHF 60’000 pro Fall; Sarg und Bestattungskosten: max. CHF 5’000 pro Person.Bedingungen, Seite 7
  • Dauer der ReiseEine Reise dauert max. 91 Tage, beinhaltet mindestens eine Übernachtung ausserhalb des üblichen Wohnsitzes oder muss einen Hin- und einen Rückweg umfassen, mit mehr als 30 km Entfernung vom Wohnort.Bedingungen, Seite 10
  • Selbstbehalt beim MietwagenMietwagen-Selbstbehaltversicherung CDW: Selbstbehalt bei Schaden am/Diebstahl des Mietfahrzeugs (bis 3’500 kg), mind. 50% der Mietkosten mit der Karte bezahlt: max. CHF 10’000 pro Fall. Zusätzlich Mietwagen-Vollkaskoversicherung LDW (GENERALI): max. CHF 50’000 pro Fall.Bedingungen, Seite 8
  • Unfall: InvaliditätInvaliditätsentschädigung (Reise- und Flug-Unfallversicherung): CHF 1 000’000 pro Person, max. CHF 5 000’000 pro Familie.Bedingungen, Seite 7
  • Wenn du schon eine andere Versicherung hastBei Mehrfachversicherung erbringt EUROP ASSISTANCE bzw. GENERALI ihre Leistungen subsidiär.Bedingungen, Seite 11

Der Einkaufsschutz

  • EinkaufsschutzShop Garant: Zerstörung, Beschädigung oder Diebstahl von mit der UBS Kreditkarte bezahlten Waren (mind. 50% des Kaufpreises mit der Karte), inkl. Transport zum Bestimmungsort (Versicherungsschutz 5 Tage ab Übergabe): max. CHF 3’500 pro Fall, CHF 20’000 pro 12 Monate.Bedingungen, Seite 8
  • Bestpreis-GarantieBestpreis-Garantie: Preisdifferenz von mehr als CHF 30 zwischen dem tatsächlichen, mit der Karte bezahlten Kaufpreis und einem nachweislich günstigeren Preisangebot der gleichen Sache innert 14 Tagen nach Kaufdatum (Schweizer Anbieter, mind. 50% mit der Karte bezahlt). Versicherungssumme max. CHF 2’000 pro Fall und Jahr.Bedingungen, Seite 8
  • Verlängerte GarantieNicht enthalten

Alle Beträge, Auflagen und Ausnahmen für jede Karte

Beschwerden und Aufsicht

UBS

Fälle beim Bankenombudsman

Ein einzelner Fall bedeutet nicht, dass der betroffene Kartenherausgeber sich etwas hat zuschulden kommen lassen. Der Schweizerische Bankenombudsman veröffentlicht ausschliesslich Zahlen für die ganze Branche, nie für einzelne Anbieter.

  • 2024136 Fälle in der Branche
  • 2025120 Fälle in der Branche

Zahlen gelten für die ganze Branche, nicht für UBS allein. Quellen: Jahresbericht 2024 und Jahresbericht 2025 des Bankenombudsman

Bei der Aufsicht

Steht auf der Mitgliederliste der Schweizerischen Bankiervereinigung und ist damit vom Mandat des Schweizerischen Bankenombudsman erfasst. Beleg, gelesen 13. Juli 2026

Das ganze Bild mit Methode und Quellen

Bedingungshistorie

Noch keine dokumentierten Bedingungsänderungen. Die Dokumente der Karte werden monatlich geprüft.

Alle Bedingungsänderungen für UBS Platinum Kreditkarte

Bedingungen geprüft am 13. Juli 2026Nächste Prüfung: November 2026

Das Datum wird gesetzt, wenn die Bedingungen zuletzt direkt beim Herausgeber gelesen wurden.

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